10 Jahre APPEAR „Hörschau" Partizipative Forschung für nachhaltige Entwicklung

16. September 2021 EntwicklungsforschungForscher/innen
Perspektivenwechsel und forschen für nachhaltige Entwicklung zwischen Österreich und den palästinensischen Gebieten.

Das Hochschulkooperationsprogramm der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit APPEAR führte in der vergangenen Dekade zahlreiche Projekte zwischen Österreich und geopolitischen Krisenregionen durch.

Die palästinensischen Gebiete sind ein Beispiel für eine nicht enden wollende Spirale der Gewalt und widrigen Lebensbedingungen der Menschen. Es sind besondere Herausforderungen für Forschende und Studierende an Schauplätzen, die von Spannungen und komplexen Konflikten geprägt sind.

Beispielhaft für das Forschen für Frieden und nachhaltige Entwicklung sind die APPEAR-Projekte zwischen Österreich und den palästinensischen Gebieten, sowie mit Palästinenser/innen in der Diaspora in Jordanien oder Libanon.

Entwicklungsforschung befasst sich disziplin- sowie grenzübergreifend mit Lösungen für globale Ungleichheitsverhältnisse. Im Rahmen von APPEAR suchen Wissenschaftler/innen mittels partizipativer Forschung nach Lösungen der multiplen Krisen in der Region und nach Möglichkeiten einer friedensfördernden Entwicklungszusammenarbeit in diesem besonderen Kontext.

Diese Welt im Ohr-Jubiläumsausgabe ist der langjährigen akademischen Auseinandersetzung mit lokaler und nachhaltiger Wissensproduktion gewidmet, um den Alltag der Menschen in der Region zu verbessern und Visionen für eine friedliche Zukunft ein stückweit der harschen Realität näherzubringen.

Gestaltung und Moderation: Maiada Hadaia (Verantwortlich für den Sendungsinhalt)

Im Interview:

Dr. Helmut Krieger, Senior Lecturer, Wissenschaftlicher Projektleiter (KnowWar), APPEAR Projektkoordinator

Univ.-Prof.in Dr.in Petra Dannecker, Institutsleitung Internationale Entwicklung, Professur für Entwicklungssoziologie

Mag.a Klaudia Wieser, PhD Candidate am Institut für Kultur- und Sozialanthropologie, APPEAR Projektmitarbeiterin

Weitere Stimmen:

Prof.in Dr.in Lena Meari, Direktorin Institut für Women Studies, Birzeit Universität Ramallah

Kassem Sabah, MA, Direktor Mousawat, Libanon

Manal E’mar, Koordinatorin Women's Program, Community Development Center, Jordanien

Dr. Ayman Abdul Majeed, Birzeit University Ramallah, Projekt-Koordinator"Rooting Development in the Palestinian Context" (ROOTDEVPAL)

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