Das TRANSVAL-EU-Projekt befasste sich mit dem komplexen Thema der Validierung von transversalen Kompetenzen. Einerseits legen Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber zunehmend Wert auf transversale Kompetenzen, andererseits sind transversale Kompetenzen nur ein impliziter Teil der bestehenden Validierungs- und Beratungsprozesse.
Es besteht die Notwendigkeit, die Validierungsprozesse für transversale Kompetenzen, die im nicht-formalen und informellen Rahmen erworben wurden, explizit zu machen und die gewonnenen Erkenntnisse in die Validierungs- und Beratungspolitik zu integrieren.
Mittels TRANSVAL-EU erforschte man in fünf Pilotländern – Österreich, Italien, Litauen, Polen und Belgien – innovative Ansätze für die Validierung transversaler Kompetenzen, die durch nicht-formales und informelles Lernen (VNFIL) erworben wurden.
TRANSVAL-EU befasste sich mit dem mangelnden Wissen und Bewusstsein im Zusammenhang mit Validierung transversaler Kompetenzen. Beraterinnen und Beratern und Praktikerinnen und Praktikern wird es ermöglicht, innovative VNFIL-Methoden und transversale Kompetenzen besser einsetzen zu können.
Das Projekt baute Kapazitäten von Praktikerinnen und Praktikern, Beraterinnen und Beratern, sowie, wenn relevant, anderen Stakeholdern im Bereich innovativer VNFIL- und transversaler Kompetenzen auf und stärkte die sektorübergreifende Zusammenarbeit zwischen Praktikerinnen und Praktikern, politischen Entscheidungsträgerinnen und -trägern sowie anderen Stakeholdern, um kohärente VNFIL-Systeme aufzubauen.
TRANSVAL-EU war eines der größten europäischen Strategieexperimente zum Thema VNFIL werden. Das Projekt hatte 16 Partner/innen aus 7 Ländern.