Ihre Auswahl "Drittstaaten | Student/in mit Zulassungsbescheid | kein Mobilitätsprogramm | keine Hochschulvereinbarung | Aufenthalt über 6 Monate" ergab folgende Informationen:

Aufenthaltsbewilligung – Student

Die "Aufenthaltsbewilligung – Student" ist grundsätzlich für Drittstaatsangehörige vorgesehen, die an einer Hochschule in Österreich zum Studium zugelassen sind. Sie kann in den folgenden Fällen erteilt werden:

  • Ordentliches Studium an einer österreichischen Universität, Fachhochschule, akkreditierten Privatuniversität, öffentlichen oder privaten Pädagogischen Hochschule
  • Außerordentliches Studium im Rahmen eines öffentlichen oder privaten Universitätslehrganges, Fachhochschullehrgangs oder Lehrgangs einer Pädagogischen Hochschule mit mindestens 40 ECTS. Der Lehrgang darf nicht ausschließlich der Vermittlung einer Sprache dienen
  • Außerordentliches Studium im Rahmen eines Vorstudienlehrgangs zur Vorbereitung auf die in der Zulassungsentscheidung vorgeschriebene Ergänzungsprüfung
  • Außerordentliches Studium zur Herstellung der Gleichwertigkeit eines ausländischen Studienabschlusses (Nostrifizierung)
  • Bei Verlängerungen: Gesetzlich verpflichtende fachliche Berufsausbildung im Anschluss an ein ordentliches Studium (z. B. Gerichtspraxis)
  • Bei Verlängerungen: Aufenthalt zur Arbeitssuche oder Unternehmensgründung nach erfolgreichem Abschluss eines ordentlichen Studiums, eines Hochschullehrganges (siehe oben.), einer Nostrifizierung oder einer gesetzlich verpflichtenden fachlichen Berufsausbildung (siehe oben)

Voraussetzungen für die Erteilung

In den meisten Fällen muss der Antrag auf eine "Aufenthaltsbewilligung – Student" auch weiterhin bei derzuständigen österreichischen Vertretungsbehörde im Wohnsitzstaat gestellt und abgewartet werden. Im Falle einer positiven Entscheidung der Aufenthaltsbehörde im Inland über den Antrag, kann bei der Vertretungsbehörde einen weiterer Antrag für ein Visum D zur Einreise nach Österreich gestellt werden. Die Vertretungsbehörde stellt das Visum D für vier Monate Gültigkeit aus. Anschließend kann mit dem Visum D nach Österreich eingereist und die Aufenthaltsbewilligung abgeholt werden.

Studierende, die zu einer visumfreien Einreise berechtigt sind, haben darüber hinaus die Möglichkeit, den Antrag bei der örtlich zuständigen Aufenthaltsbehörde einzubringen.

Weiters kann eine Inlandsantragstellung nach der Einreise mit einem rechtmäßig für andere Zwecke als die Inlandsantragstellung erworbenen Visums möglich sein, wenn die Inlandsantragstellung kein (versteckter) Grund für die Ausstellung des Visums war (Einzelfallprüfung).

Bitte beachten Sie in diesem Fall, dass ein Überschreiten der visumfreien oder im Rahmen eines Visums gestatteten Aufenthaltsdauer grundsätzlich nicht gestattet ist. Wir empfehlen daher eine ehestmögliche Antragstellung nach der Einreise.

Bei Vorliegen aller notwendigen Unterlagen wird der Antrag von der Aufenthaltsbehörde innerhalb von 90 Tagen bearbeitet. Notwendige Beglaubigungen der für eine Antragstellung erforderlichen Dokumente können - je nach Ausstellungsstaat - zusätzlich einige Monate dauern. Der Antrag muss immer persönlich von den Studierenden eingebracht werden.

Falls für eine Aufnahme an der österreichischen Hochschule eine Zulassungs- oder Aufnahmeprüfung vorgeschrieben ist, kann wie folgt vorgegangen werden:

Die Universität stellt auf Antrag einen "bedingten Zulassungsbescheid" aus. Mit dem bedingten Zulassungsbescheid und allen anderen notwendigen Unterlagen (siehe Checkliste) wird persönlich einen Antrag für eine "Aufenthaltsbewilligung – Student" bei der zuständigen österreichischen Vertretungsbehörde gestellt.

Die Finanzierung samt Unterkunft müssen in diesem Fall vorläufig nur "glaubhaft" gemacht werden (z. B. Bestätigung der Eltern über Unterhaltszahlungen, Vorvertrag für die Unterkunft oder eine Anmeldung in einem Studentenwohnheim).

Da die Bearbeitung des Antrages im Wohnsitzstaat abgewartet wird, sollte der Antrag auf Aufenthaltsbewilligung mindestens drei Monate vor dem Termin der Zulassungs- bzw. Aufnahmeprüfung eingebracht werden. Die Beglaubigung der für einen Antrag benötigten Unterlagen kann - je nach Herkunftsstaat - auch einige Monate in Anspruch nehmen.

Im Falle einer positiven Entscheidung der Aufenthaltsbehörde im Inland über den Antrag, stellen Sie bei der Vertretungsbehörde einen weiteren Antrag für ein Visum D zur Einreise nach Österreich. Die Vertretungsbehörde stellt das Visum D für vier Monate Gültigkeit aus. Anschließend kann mit dem Visum D zur Absolvierung der Zulassungsprüfung nach Österreich eingereist werden.

Nach erfolgreich absolvierter Prüfung müssen Sie neben dem endgültigen Zulassungsbescheid oder der endgültigen Aufnahmebestätigung konkrete Nachweise der Finanzierung (und im Zusammenhang damit der Unterkunft) bei der zuständigen Inlandsbehörde in Österreich vorlegen (siehe Checkliste), um ihre Aufenthaltsbewilligung in Empfang nehmen zu können. Die Abholung der Aufenthaltsbewilligung muss jedenfalls innerhalb der Gültigkeitsdauer des Visums erfolgen.

Findet die Aufnahmeprüfung länger vor dem möglichen Studienbeginn statt, kann bei der österreichischen Vertretungsbehörde auch ein Visum C beantragt werden, welches anschließend für den Zeitraum der Prüfung ausgestellt wird.

Alle Voraussetzungen für die Erteilung einer "Aufenthaltsbewilligung - Student" finden Sie in der Checkliste am Anfang dieser Seite.

Versicherung

Für die Einreise nach Österreich muss grundsätzlich eineReisekrankenversicherung abgeschlossen werden. Hierbei ist zu beachten, dass der Gültigkeitsbereich Österreich umfasst und ausreichender Schutz für verschiedene Krankheitsfälle (Deckungssumme deutlich über 30.000 Euro mit Garantie der Übernahme etwaiger Berge- und Rückführungskosten) gegeben ist.

Drittstaatsangehörige erhalten nur dann einen Aufenthaltstitel, wenn zusätzlich der Nachweis einer "alle Risken abdeckendenKrankenversicherung" erbracht werden kann. Reisekrankenversicherungen sind nur als Überbrückung bis zum Abschluss einer "alle Risken abdeckenden Krankenversicherung" nach der Einreise, ausreichend.

Falls in einem Staat eine staatliche Krankenversicherung besteht, welcher mit Österreich ein entsprechendes Sozialversicherungsabkommen* geschlossen hat, kann zu diesem Zweck bei Einreise das Formular A4 (für Aufenthalte mit Hauptwohnsitz in Österreich) des Heimatkrankenversicherungsträgers mitgeführt werden. Dieses Formular kann anschließend bei der zuständigen österreichischen Gebietskrankenkasse gegen eine entsprechende Versicherungsbestätigung zur Vorlage bei österreichischen Ärzten und Spitälern bzw. der Aufenthaltsbehörde getauscht werden.

Ordentliche Studierende an allen Universitäten und Fachhochschulen sowie außerordentliche Studierende an Vorstudienlehrgängen erfüllen die Voraussetzung wenn sie sich nach der Einreise nach Österreich und Inskription an der jeweiligen Hochschule bei der örtlich zuständigen Gebietskrankenkasse zu einem monatlichen Beitrag von  58,39 Euro [Stand 2018]. selbst versichern ("Studierendenselbstversicherung"). Die Hauptvoraussetzungen sind ein Wohnsitz in Österreich sowie eine Zulassungs- oder Fortsetzungsbestätigung der jeweiligen Hochschule. Es müssen aber auch die Einhaltung bestimmter Bedingungen berücksichtigt werden (z. B. maximale bisherige Studiendauer, Einkommensobergrenzen, unter Umständen Studienpausen und –wechsel). Ob diese Voraussetzungen erfüllt sind und welche Unterlagen erforderlich sind, kann hier genau nachgeprüft werden.

Bis 31. Dezember jeden Jahres muss bei der Gebietskrankenkasse eine gültige Fortsetzungsbestätigung der Hochschule/Universität eingereicht werden, welche für das gesamte Studienjahr den Nachweis erbringt, dass die Berechtigung besteht, das Studium als ordentliche/r Studierende/r an einer österreichischen Universität (bzw. als außerordentliche/r Studierende/r an einem Vorstudienlehrgang), fortzusetzen.

Wenn der Abschluss einer Studierendenselbstversicherung nicht möglich ist, muss eine private, alle Risken abdeckende Krankenversicherung nachgewiesen werden (z. B. über www.feelsafe.at). Diese muss im Wesentlichen dem Leistungsumfang der staatlichen Krankenversicherung entsprechen und darf von dieser nicht "erheblich" abweichen. Vor allem dürfen keine Wartezeiten, Kostendeckelungen oder Risikoausschlüsse bestehen und muss die Versicherung in Österreich leistungspflichtig sein. Um von den Aufenthaltsbehörden als "alle Risiken abdeckende Krankenversicherung" anerkannt zu werden, muss die Erfüllung dieser Voraussetzungen von dem in Frage kommenden Versicherungsunternehmen auch ausdrücklich - in einer schriftlichen Zusatzerklärung zur Versicherungspolizze - bestätigt werden.

* Sozialversicherungsabkommen bestehen mit Bosnien und Herzegowina, Mazedonien, Montenegro, Serbien und der Türkei.

Ausstellungsdauer

Bei Vorliegen der Erteilungsvoraussetzungen wird die "Aufenthaltsbewilligung – Student" für 12 Monate ausgestellt. Wurde eine kürzere Dauer beantragt oder weist das Reisedokuments nicht die entsprechende Gültigkeitsdauer auf, kann es auch zu kürzeren Ausstellungsdauern kommen.

Erwerbstätigkeit

Eine unselbständige Erwerbstätigkeit, die nicht vom Ausländerbeschäftigungsgesetz ausgenommen ist, darf nur mit einer Beschäftigungsbewilligung ausgeübt werden. Die Beschäftigungsbewilligung muss vor Aufnahme der Tätigkeit vom Arbeitgeber/von der Arbeitgeberin beim Arbeitsmarktservice (AMS) beantragt werden.

Für Inhaber/innen einer "Aufenthaltsbewilligung – Student" wird eine Beschäftigungsbewilligung für eine Tätigkeit, die 20 Wochenstunden nicht überschreitet, ohne vorherige Arbeitsmarktprüfung erteilt.

Verlängerung und Umstiegsmöglichkeiten

Verlängerungen der Aufenthaltsbewilligung müssen vor Ablauf der Gültigkeitsdauer, können jedoch frühestens drei Monate vor dem Ablauf der Aufenthaltsbewilligung bei derzuständigen Aufenthaltsbehörde im Inland beantragt werden. Bis zur Entscheidung über den Verlängerungsantrag halten sich die Antragstellerinnen/Antragsteller rechtmäßig in Österreich auf, auch für den Fall dass die bisherige Aufenthaltsbewilligung inzwischen ablaufen sollte.

Für eine Verlängerung muss die Bestätigung der Hochschule/Universität über die Meldung der Fortsetzung des Studiums (Fortsetzungsbestätigung), das Studienbuchblatt sowie ein Studienerfolgsnachweis im Ausmaß von acht Semesterstunden pro Studienjahr oder 16 ECTS-Punkte pro Studienjahr vorgelegt werden.

Alternativ kann ein Bestätigung über den positiven akademischen Fortschritt des/der akademischen Betreuers/Betreuerin vorgelegt werden (z. B. im Doktorats(PhD-)Studium).

Es kann bei Vorliegen der Voraussetzungen auch ein Umstieg auf andere Aufenthaltstitel erfolgen. Studierende, die ihr Studium im Rahmen einer "Aufenthaltsbewilligung – Student" abgeschlossen haben, können diese anschließend zum Zweck der Arbeitssuche oder Unternehmensgründung für weitere 12 Monate verlängern.

Ein Umstieg von einer so verlängerten "Aufenthaltsbewilligung – Student" ist anschließend nur auf eine "Rot-Weiß-Rot – Karte" (z.B. für Studienabsolvent/innen), eine "Niederlassungsbewilligung – Forscher", eine "Blaue Karte EU" oder einen Aufenthaltstitel "Familienangehöriger" möglich.

Familienangehörige

Familienangehörige* von Studierenden mit "Aufenthaltsbewilligung – Student" können eine "Aufenthaltsbewilligung – Familiengemeinschaft"beantragen. Alle Voraussetzungen für eine Erteilung finden sich in der Checkliste an der Seite. Der Antrag muss grundsätzlich bei der zuständigen österreichischen Vertretungsbehörde im Wohnsitzstaat gestellt werden. Sind die Familienangehörigen zu visumfreien Einreise berechtigt, ist alternativ auch eine Antragstellung bei derAufenthaltsbehörde im Inland möglich.

* Ehegatt/innen, eingetragene Partner/innen oder minderjährige ledige Kinder. Ehegatten und eingetragene Partner müssen das 21. Lebensjahr zum Zeitpunkt der Antragstellung bereits vollendet haben.

Sonstige Hinweise

Die "Aufenthaltsbewilligung - Student" wird im Scheckkartenformat mit Lichtbild erteilt und dient auch als Identitätsnachweis. Sie sollte zum Nachweis des Aufenthaltsrechts immer mitgeführt werden.

Eine "Aufenthaltsbewilligung - Student" berechtigt während der Gültigkeit zur Durchreise durch bzw. zum Aufenthalt in anderen Schengenstaaten (Belgien, Lettland, Portugal, Dänemark, Liechtenstein, Schweden, Deutschland, Litauen, Schweiz, Estland, Luxemburg, Slowakei, Finnland, Malta, Slowenien, Frankreich, Niederlande, Spanien, Griechenland, Norwegen, Tschechische Republik, Island, Österreich, Ungarn, Italien und Polen) für eine maximale Dauer von 90 Tagen je Zeitraum von 180 Tagen.

Innerhalb von drei Werktagen nach der Einreise nach Österreich müssen Sie sich beim Meldeamt in Ihrem Wohnort anmelden.

Checklisten

Checkliste für eine "Aufenthaltsbewilligung - Student"

Folgende Unterlagen (im Original und in Kopie) sind dem eigenhändig unterfertigten Antragsformular beizulegen:

  • Gültiges Reisedokument
  • Geburtsurkunde oder ein dieser gleichzuhaltendes Dokument (nur bei Erstanträgen)
  • Passfoto gemäß den ICAO-Kriterien (Farbe; 3,5 x 4,5cm)
  • Zulassungsbescheid/Aufnahmebestätigung der österreichischen Hochschule (Nachweis über den Studienabschluss oder die Absolvierung der gesetzlich verpflichtenden fachlichen Berufsausbildung)
  • Nachweis der Finanzierung des Aufenthalts [2019]:
    • Studierende bis zum 24. Lebensjahr: EUR 515,30/Aufenthaltsmonat
    • Studierende ab dem 24. Lebensjahr: EUR 933,06//Aufenthaltsmonat
    • Für Ehepaare gesamt EUR 1.398,97/Aufenthaltsmonat
    • Für jedes Kind zusätzlich: EUR 143,97/Aufenthaltsmonat

Die Unterhaltsmittel müssen für zwölf Monate im Voraus nachgewiesen werden und sich auf einem Sparbuch oder Bankkonto befinden, welches auf den Namen der antragstellenden Person lautet und auf welches von Österreich aus zugegriffen werden kann. Alternativ können die benötigten Mittel auch mittels Haftungserklärung, Traveller Cheques oder eine Stipendienbestätigung nachgewiesen werden. Unterkunftskosten, die EUR 294,65/Monat übersteigen bzw. Kosten für die benötigte Krankenversicherung müssen zusätzlich nachgewiesen werden. Die Herkunft der vorgelegten Unterhaltsmittel sollte auf Nachfrage der Aufenthaltsbehörde nachvollziehbar gemacht werden können (ev. auch mit entsprechenden Nachweisen), weiters müssen Kredite, Unterhaltszahlungen oder sonstige finanzielle Belastungen offengelegt werden.

Beispiele für Nachweismöglichkeiten: Kontoauszug der letzten 6 Monate (samt Einzahlungsbuchungen, Zahlungsaufträgen usw.), Kontoauszug des Kontos der Eltern bzw. sonstiger Sponsor/innen der letzten 6 Monate, Beschäftigungsnachweis der Eltern bzw. sonstiger Sponsor/innen oder der Studierenden selbst aus unselbstständiger und bzw. oder selbstständiger Erwerbstätigkeit (Arbeitsvertrag inkl. der letzten 6 Gehaltszettel und Nachweis über die Auszahlung bzw. Gewerbeberechtigung inklusive letzter Steuerbescheid).

  • Nachweis einer Unterkunft in Österreich: z. B. Mietvertrag, Benützungsvereinbarung mit Studentenheim, Wohnrechtsvereinbarung – in Zusammenhang mit dem Nachweis der benötigten Unterhaltsmittel
  • Polizeiliches Führungszeugnis aus dem Wohnsitzstaat (in Einzelfällen auch aus dem Herkunftsland)
  • Nachweis einer alle Risken abdeckenden Krankenversicherung (z.B. durch Anmeldung zur Studierendenselbstversicherung) in Österreich.

Es wird empfohlen, alle ausländischen Dokumente in beglaubigter deutscher Übersetzung sowie ausländische Urkunden und Nachweise (z.B. Geburtsurkunde, polizeiliches Führungszeugnis) nach den jeweils geltenden Vorschriften in beglaubigter Form vorzulegen

Kosten: EUR 160,00 (EUR 120,00 bei Antragstellung, EUR 20,00 bei Erteilung und EUR 20,00 Personalisierungsgebühr)

Die Aufenthaltsbewilligung wird im Scheckkartenformat mit Lichtbild ausgestellt und dient auch als Identitätsdokument. Es wird empfohlen, diese immer mitzuführen.

Checkliste für eine „Aufenthaltsbewilligung - Familiengemeinschaft“

Folgende Unterlagen (im Original und in Kopie) sind dem eigenhändig unterfertigten Antragsformular beizulegen:

  • Gültiges Reisedokument
  • Geburtsurkunde oder ein dieser gleichzuhaltendes Dokument (nur bei Erstanträgen)
  • Passfoto gemäß den ICAO-Kriterien (Farbe; 3,5 x 4,5cm);
  • Nachweis der Angehörigeneigenschaft (Geburtsurkunde, Heiratsurkunde) sowie der Familiengemeinschaft im Heimatland
  • Nachweis der Finanzierung des Aufenthalts [2019]:
    • Für Ehepaare gesamt EUR 1.398,97/Aufenthaltsmonat
    • Für jedes Kind zusätzlich: EUR 143,97/Aufenthaltsmonat

Die Unterhaltsmittel müssen für zwölf Monate im Voraus nachgewiesen werden und sich auf einem Sparbuch oder Bankkonto befinden, auf welches von Österreich aus zugegriffen werden kann.

Alternativ können die benötigten Mittel auch mittels Haftungserklärung einer in Österreich lebenden Person, Traveller Cheques oder eine Stipendienbestätigung nachgewiesen werden. Unterkunftskosten, die EUR 294,65/Monat übersteigen bzw. Kosten für die benötigte Krankenversicherung müssen zusätzlich nachgewiesen werden. Die Herkunft der vorgelegten Unterhaltsmittel sollte auf Nachfrage der Aufenthaltsbehörde nachvollziehbar gemacht werden können (ev. auch mit entsprechenden Nachweisen), weiters müssen Kredite, Unterhaltszahlungen oder sonstige finanzielle Belastungen offengelegt werden.

  • Nachweis des Rechtsanspruchs auf eine Unterkunft in Österreich: z. B. Mietvertrag, Benützungsvereinbarung mit Studentenheim, Wohnrechtsvereinbarung
  • Polizeiliches Führungszeugnis aus dem Wohnsitzstaat
  • Nachweis einer in Österreich gültigen (Reise-)Krankenversicherung mit einem Deckungsumfang von mindestens EUR 30.000,00 für die Einreise bis zur z.B. Mitversicherung in der Studierendenselbstversicherung in Österreich
  • Nachweis einer alle Risiken abdeckenden Krankenversicherung (z.B. durch Mitversicherung in der Studierendenselbstversicherung des/der Studierenden) in Österreich.

Es wird empfohlen, alle ausländischen Dokumente in beglaubigter deutscher Übersetzung sowie ausländische Urkunden und Nachweise (z.B. Geburtsurkunde, Heiratsurkunde, polizeiliches Führungszeugnis) nach den jeweils geltenden Vorschriften in beglaubigter Form vorzulegen

Kosten: EUR 160,00 (EUR 120,00 bei Antragstellung, EUR 20,00 bei Erteilung und EUR 20,00 Personalisierungsgebühr)

Die Aufenthaltsbewilligung wird im Scheckkartenformat mit Lichtbild ausgestellt und dient auch als Identitätsdokument. Es wird empfohlen, diese immer mitzuführen.