Geschäftsstelle Digitale Kompetenzen

Die Geschäftsstelle für Digitale Kompetenzen

wurde im Rahmen der "Digitalen Kompetenzoffensive für Österreich" im OeAD als nationale Agentur für Bildung und Internationalisierung eingerichtet, um das Ziel "alle Menschen digital-fit zu machen" operativ voranzutreiben. Getragen wird diese Initiative von den Ressorts BMFBMAW ,BMBWF undBMKOES.

Dabei fungiert der OeAD als zentrale Geschäftsstelle und übernimmt die operative Unterstützung der Digitalen Kompetenzoffensive.


Aufgaben der Geschäftsstelle:

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  • Fokus der Digitalen Kompetenzoffensive ist die Steigerung der grundlegenden digitalen Kompetenzen. Zur Umsetzung wurde die Initiative Digital Überall ins Leben gerufen, bei der kostenlose Workshops für digitale Einsteigerinnen und Einsteiger angeboten und von verschiedenen Erwachsenenbildungsanbietern in ganz Österreich veranstaltet werden.

    Im Zeitraum von März bis Juni 2024 werden im Rahmen des ersten Teils von Digital Überall bundesweit ca. 800 Workshops zur Vermittlung von digitalen Basiskompetenzen stattfinden. Insgesamt 54 Bildungsanbieter führen Workshops zu den Themenschwerpunkten Digitale Senior/innenbildungDigitale AmtswegeSicherheit im Internet, Leben mit zunehmender Digitalisierung sowie Künstliche Intelligenz durch.

    Hier kann Einsicht in das Workshopangebot von Digital Überall genommen und Workshops direkt bei den Erwachsenenbildungsanbietern (online oder telefonisch) gebucht werden. Das Workshopangebot wird laufend ergänzt.

  • Eine weitere Aufgabe der Geschäftsstelle ist die Entwicklung eines Nationalen Referenzrahmens für Digitale Kompetenzen inklusive der Entwicklung einer Handreichung für Bildungsorganisationen zur Referenzierung ihrer Curricula/Bildungsangebote.

    Der nationale Referenzrahmen, basierend auf dem DigComp 2.3. AT Kompetenzmodell, wird ein Instrument zur Beschreibung und Vergleichbarkeit von digitalen Kompetenzen oder Qualifikationen sein. Mit der Etablierung des nationalen Referenzrahmens können digitale Kompetenzen unterschiedlicher Zielgruppen sichtbar gemacht, vorhandene Lücken identifiziert und formale Bildungsangebote referenziert werden. Somit wird eine Übersicht über Ausbildungsangebote im Bereich digitaler Kompetenzen möglich und digitale Fähigkeiten mess- und vergleichbar.

  • Die Geschäftstelle hat die Koordination und Betreuung der neuen ExpertInnenplattform übernommen, in welche die bestehende Taskforce (geleitet vom BMF und fit4internet) übergeleitet wurde. Die Mitglieder der ExpertInnenplattform setzen sich aus den Bereichen Bildung & Erwachsenenbildung, Wissenschaft und Forschung, Wirtschaft und öffentliche Verwaltung und Interessensvertretungen zusammen.

    Bei den Sitzungen werden unter anderem folgende Themen behandelt:

    • Digitales Kompetenzmodell für Österreich
    • Initiierung sowie Realisierung von Projekten z. B. Nationaler Referenzrahmen für Digitale Kompetenzen
    • Einbringung von Expertise bei Projekten

Abgeschlossene Projekte:

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  • Als Sofortmaßnahme der Digitalen Kompetenzoffensive wurde im Herbst 2023 das Pilotprojekt „Digital Skills for All“ initiiert und durch die Geschäftsstelle geplant, durchgeführt und evaluiert.

    Von Oktober bis Dezember 2023 wurden mit der Initiative „Digital Skills for All“ bundesweit rund 800 kostenlose Workshops für digitale Einsteigerinnen und Einsteiger durchgeführt. Über 8.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden mit dem kostenlosen Workshopangebot erreicht.

    Insgesamt 36 Bildungsanbieter wickelten in 209 österreichischen Gemeinden Workshops zu den Themenschwerpunkten digitale Senior/innenbildung, E-Government und (sicherer) Umgang mit digitalen Medien für Eltern und Jugendliche, ab.

  • Im Zuge des Pilotprojekts "Digital Skills for All" wurde ein Qualitätsleitfaden für Bildungsangebote im Bereich grundlegender digitaler Kompetenzen entwickelt.

    Hier finden Sie den Qualitätsleitfaden für Bildungsangebote im Bereich grundlegender digitaler Komptenzenen zum Download.

  • Von Mai bis Dezember 2023 beteiligte sich Österreich am Pilotprojekt European Digital Skills Certificate (EDSC), in dem die Geschäftsstelle Digitale Kompetenzen als nationaler Koordinationspartner fungierte. Neben Österreich gehörten auch Finnland, Frankreich, Rumänien und Spanien zu den fünf Pilotländern.

    Bei dem Projekt ging es um die nationale Konsolidierung zur Machbarkeit eines europäischen Zertifikats für digitale Kompetenzen. Ein Endbericht wurde von der Geschäftsstelle verfasst und der Europäische Kommission übermittelt.