Die neuesten Ergebnisse des Sparkling-Science-Projekts „Klimaresiliente Schulen“, das vom AIT- Austrian Institute of Technology geleitet wird, zeigen, dass Hitzestress in österreichischen Schulen spürbar zunimmt und zunehmend das Lern- und Arbeitsumfeld von Schüler:innen und Lehrpersonen beeinflusst. Schülerinnen und Schüler forschen als Citizen Scientists gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern seit Herbst 2024 im Projekt.
Eine Umfrage an fünf Schulen mit mehr als 1.500 Teilnehmer:innen – darunter 1.370 Schüler:innen und 176 Lehrer:innen – verdeutlicht die zunehmende Belastung: 88 Prozent der Befragten empfinden die Hitze im Schulgebäude an heißen Tagen als belastend, 97 Prozent geben an, dass es im Juni zumindest eine Woche lang zu heiß für konzentrierten Unterricht sei. Gleichzeitig sind 91 Prozent überzeugt, dass an Schulen konkrete Maßnahmen gegen Hitze gesetzt werden sollten
Das Projekt liefert damit wichtige empirische Grundlagen für die Entwicklung gezielter Anpassungsmaßnahmen im Bildungsbereich.
Die Relevanz der Ergebnisse spiegelt sich auch in einer breiten medialen Berichterstattung wider. Beiträge erschienen in diversen überregionalen Medien. Die Berichte greifen zentrale Projekterkenntnisse auf und unterstreichen die Dringlichkeit, Schulen klimaresilient zu gestalten.
Auswahl von Medienberichten