Im Zentrum des Papiers steht die These, dass exzellente Wissenschaftskommunikation dialogisch, partizipativ und kontextsensitiv gestaltet sein muss. Reine Informationsvermittlung reicht nicht aus; erforderlich sind ko-produktive Formate, die unterschiedliche Wissensformen einbeziehen, Unsicherheiten transparent machen und institutionelle wie gesellschaftliche Akteur:innen systematisch vernetzen.
Die Publikation liefert damit einen praxisorientierten Leitfaden, wie wissenschaftliche Akteur:innen Kommunikationsstrategien entwickeln können, die den Anforderungen komplexer gesellschaftlicher Transformationsprozesse gerecht werden – insbesondere in Feldern, in denen Unsicherheit, multiperspektivische Interessen und hoher Handlungsdruck zusammentreffen.