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einsame Straße am Land
© Freepik/wirestock

Abgehängt? Chancen und Herausforderungen der Wissenschaftskommunikation auf dem Land

Ein Online-Podiumsgespräch beleuchtet am 6. Mai 2026 die urban-ländliche Kluft in der Wissenschaftsvermittlung. Expertinnen und Experten aus Praxis sowie Forschung diskutieren und präsentieren Best-Practice-Beispiele.
2 min lesen · 20. Jänner 2026

Viele Menschen, insbesondere in ländlichen Regionen, fühlen sich von Wissenschaft und Forschung zunehmend ausgeschlossen. Während urbane Räume von einer wachsenden Vielfalt an Wissenschaftskommunikationsangeboten profitieren, fehlen vergleichbare Formate außerhalb der Städte weitgehend. Diese strukturelle Kluft trägt zu Vertrauensverlusten gegenüber einer überwiegend öffentlich finanzierten Wissenschaft bei.

Die Online-Veranstaltung des OeAD-Zentrums für Citizen Science widmet sich dieser Herausforderung und stellt ausgewählte Best-Practice-Beispiele vor, die mit niederschwelligen, lebensweltorientierten Formaten neue Zugänge zur Wissenschaft eröffnen. Anhand konkreter Projekte wird diskutiert, wie Wissenschaftskommunikation im ländlichen Raum gestärkt und nachhaltige Brücken zwischen Forschung und Gesellschaft gebaut werden können.

Gäste am Podium

Ursula Liebmann ist Geschäftsführerin des Büchereiverbands Österreich. Die zahlreichen Bibliotheken in Österreich erfüllen eine wichtige Aufgabe als Nahversorger und Orte der Wissenschaftsvermittlung. Mit ihrem flächendeckenden Netz erreichen sie Menschen in ländlichen Regionen und dienen als Brücke zwischen Wissenschaft und Gesellschaft.

Robert Obermair forscht an der Universität Salzburg und ist Netzwerk-Koordinator für ERINNERN:AT Salzburg. Beim Projekt Orte des Gedenkens bindet er mittels Workshopangeboten die lokale Zivilbevölkerung im Bundesland Salzburg in konkrete Erinnerungsarbeit ein. 

Philipp Schrögel ist Gastwissenschaftler an der TU Chemnitz und am Bonn Lab for Analog Games and Imaginative Play. Im Projekt Heimspiel Wissenschaft brachte er mit den Projektpartner/innen Wissenschaftskommunikation in den ländlichen Raum: Wissenschaftler/innen gehen in ihre Heimatorte und sprechen im Rahmen von öffentlichen Veranstaltungen über ihre Forschung und kommen mit den Menschen ins Gespräch. 

Evelyne Selberherr ist Mikrobiomforscherin und assoziierte Professorin an der Veterinärmedizinischen Universität Wien. Sie leitet das Sparkling-Science-Projekt Micro-Tramper, bei dem Schüler/innen die Welt der Mikroorganismen untersuchen und auf Landwirtschaftsmessen sowie Viehversteigerungen das Gespräch mit Passant/innen suchen.

Moderation: Xaver Forthuber (Ö1)

HIER können Sie sich für die Veranstaltung anmelden. 

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