Birgit Sattler ist seit vielen Jahren in Sparkling-Science-Projekten engagiert, die Schülerinnen und Schüler aktiv in Forschungsprozesse einbinden. Dazu zählen unter anderem BLACK.ICE und COVER.UP, die sich mit mikrobiellen Gemeinschaften wie Bakterien, Algen oder Pilzen und Gletscherdynamik beschäftigten, sowie das aktuelle Projekt PLASTIC.ALPS, das gemeinsam mit Schulklassen die Verbreitung von Plastikmüll und Mikroplastik im alpinen Raum untersucht. Ziel all dieser Projekte ist es, die Begeisterung für Wissenschaft zu wecken und junge Menschen für Umweltthemen und die Auseinandersetzung mit dem Klimawandel zu sensibilisieren.
In einem aktuellen Fernsehinterview gab Birgit Sattler nun spannende Einblicke in ihre Forschungsarbeit und erläuterte die Bedeutung der Polarforschung im Zusammenhang mit dem Klimawandel. Die Gletscherforscherin, die 2025 die Auszeichnung zur Österreicherin des Jahres erhielt, berichtete von ihren Forschungsreisen in die Antarktis, wo sie mit ihrem Team das Leben im Eis erforscht. Im Interview betonte sie dabei die Rolle des Eises als Archiv der Umweltgeschichte und Spiegel der Gesellschaft, denn: Selbst in entlegenen Regionen wie der Antarktis finden sich Spuren der Zivilisation, die die Einflüsse menschlicher Aktivitäten sichtbar machen. Dieses Beobachtungen sind entscheidende, um Zusammenhänge des Klimawandels zu verstehen und einen bewussteren Umgang mit der Umwelt zu fördern.
Das Fernsehinterview mit Birgit Sattler ist hier verfügbar (bis 14.1.2026).