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Zirkus des Wissens

Citizen Science trifft Citizen Art

Früh Begeisterung und Neugier an Forschung und wissenschaftlicher Entdeckung zu wecken und junge Menschen darin zu bestärken, sich selbst als Changemaker und aktiv Handelnde zu begreifen, war zentrale Zielsetzung des Projekts „Zirkus des Wissens“. In der Verschränkung von Kunst, Wissenschaft und Bildung und der aktiven Einbeziehung der Citizen Science sah das Projekt das Potenzial zukunftsfähige Bildung zu gestalten und die Umsetzung innovativer Lehrmethoden nachhaltig zu voranzutreiben. Das Projekt beleuchtete dabei insbesondere die Potenziale und Herausforderungen der Integration von Kunst in den naturwissenschaftlichen Unterricht.

MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) gelten oft als abstrakt und herausfordernd, was manche Schüler*innen abschreckt. Gleichzeitig sind diese Fächer essenziell, um den steigenden Bedarf an Fachkräften in einer technologiegetriebenen Gesellschaft zu decken. Die Integration von Kunst in den naturwissenschaftlichen Unterricht – bekannt als STEAM-Ansatz (Science, Technology, Engineering, Arts, Mathematics) – bietet neue Perspektiven. Kreative Methoden fördern nicht nur kognitive, sondern auch soziale und emotionale Kompetenzen, indem sie das Interesse an MINT-Fächern wecken und neue Zugänge ermöglichen.

Im Rahmen des Projekts wurden von 2022 bis 2025 künstlerische Workshops in den Regelunterricht integriert. Dabei wurden Themen aus den Lehrplänen auf kreative Weise und unter der Anleitung von Mentorinnen und Mentoren aus Kunst, Wissenschaft und Bildung vermittelt. Beispiele waren Theaterstücke zur Kreislaufwirtschaft, Videoproduktionen zum Ökosystem Wald oder szenische Darbietungen zu Atombindungen.

Die Ergebnisse zeigten, dass Schülerinnen und Schüler, die am Projekt teilnahmen, ein stärkeres Interesse und ein größeres Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten (Selbstwirksamkeit) entwickelten als jene in Parallelklassen mit traditionellem Unterricht. Auch Lehrkräfte berichteten von positiven Effekten: ein verbessertes Klassenklima und eine stärkere Einbindung zurückhaltender Schülerinnen und Schüler. Zusätzlich wurde in einer Studie (siehe https://www.mdpi.com/2227-7102/15/1/14) untersucht, wie sich die Integration von Kunst auf soziale Beziehungen auswirkt. Die Ergebnisse zeigten eine erhöhte Hilfsbereitschaft und eine Abnahme von Diskriminierung, was auf die integrative Kraft der Kunst hinweist.

Die Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerpersonen wurden in die Entwicklung der Forschungsfragen, die theoretische Rahmung der wissenschaftlichen Evaluation des Projekts sowie in die Datensammlung und Auswertung eingebunden. Damit wurde eine umfassende Einbeziehung der Citizen Scientists in den gesamten Forschungsprozess sichergestellt.

Ergänzend unterstützten begleitende Maßnahmen wie ein Training-of-Trainers-Programm, ein Workshop  für Lehrpersonen mit Kunstschaffenden, ein Youth Advisory Board, öffentliche Präsentationen der Artistic- und Scientific-Research, internationale Vernetzung sowie eine Abschlusstagung die nachhaltige Verankerung der Projektergebnisse.

Dieses Projekt ist bereits abgeschlossen.

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