Dafür wurden alle Hochschulen in den zuschussfähigen Ländern befragt, die sich zum Zeitpunkt der Befragung nicht in einer European Universities Alliance (EUI) befanden:
- Von den 385 Rückmeldungen haben 75 % noch keinen Antrag für eine EUI gestellt, insgesamt können sich jedoch 59 % eine Beteiligung an einer EUI in der Zukunft vorstellen.
- Gründe für eine Nichteinreichung waren vor allem mangelnde Humanressourcen (48%), die Größe und Struktur der Einrichtung, da zu klein oder zu spezialisiert (37%) oder das mangelnde Verständnis für die EUI (21%).
- Diejenigen Hochschulen, die bei der Einreichung eines Antrags keinen Erfolg hatten, führten folgende Punkte als die wichtigsten Motive für ihre Teilnahme an einer EUI an: Aufbau strategischer Partnerschaften mit anderen Hochschulen in Europa (91%), Vertiefung der Internationalisierung (84%), Steigerung der Qualität von Lehre und Lernen (72%) bzw. Förderung der Mobilität (65%).
- 76% der Hochschulen gaben an, dass sie ihre Informationen zu den EUI von den nationalen Agenturen und nur 43% von der Europäischen Kommission erhalten. Tatsächlich sind 94 % daran interessiert, mehr über die Erfahrungen mit dem EUI zu erfahren. Die wichtigsten Themen sind: die Entwicklung von Joint Degrees, Credentials und Diploma Supplements (49%), pädagogische Innovationen (43%) und gemeinsame Aktivitäten, z.B. gemeinsamer Campus (37%).