Das Central CEEPUS Office in Wien veranstaltet jedes Jahr das Treffen der sogenannten „International Commission“. Zu diesem Treffen werden Vertreter der Nationalen CEEPUS Büros (NCOs) der Mitgliedsländer und ihre Experten eingeladen. Die Tagung fand im OeAD-Haus statt und brachte NCOs aus 14 der 15 Mitgliedsländer des Programms zusammen. Vom österreichischen Netzwerkbüro, das im OeAD angesiedelt ist, nahm Caroline Senk teil.
Die Sitzung wurde vom Central CEEPUS Office in Wien koordiniert. CEEPUS-Generalsekretär Michael Schedl eröffnete die Tagung und Sigrid Koller vom OeAD begrüßte die Gäste.
Hauptaufgabe der International Commission ist die Auswahl der akademischen Netzwerke für das kommende Jahr. Während der diesjährigen Sitzung bewerteten die Mitglieder eine Rekordzahl an Netzwerkanträgen. Nach ausführlichen Diskussionen und Prüfung der Anträge wurden 104 CEEPUS-Netzwerke für das Studienjahr 2026/27 genehmigt.
Eine nennenswerte Entwicklung im diesjährigen Verfahren war die Einführung eines neuen Auswahlverfahrens, bei dem die Leistung und bisherige Erfolge der Netzwerke stärker berücksichtigt werden. Mit dem überarbeiteten Ansatz soll sichergestellt werden, dass das Programm weiterhin eine hochwertige akademische Zusammenarbeit und Mobilität zwischen den teilnehmenden Hochschulen fördert.
Neben dem Auswahlverfahren diskutierte die Kommission auch die künftige Rolle gemeinsamer Aktivitäten innerhalb der CEEPUS-Netzwerke. Die Teilnehmenden befassten sich dabei mit der Einführung klarere Leitlinien und Qualitätsstandards, um die akademische Zusammenarbeit weiter zu stärken und die Gesamtwirkung des Programms zu verbessern.
Die Tagung endete mit einem Commitment zur Verbesserung der Qualität und Wirksamkeit des CEEPUS-Programms, das nach wie vor eine hohe Bedeutung für die regionale akademische Mobilität und Zusammenarbeit hat.
Mit einer Rekordzahl ausgewählter Netzwerke und neuen qualitätsorientierten Verfahren wird das Studienjahr 2026/27 zur kontinuierlichen Weiterentwicklung von CEEPUS beitragen.
Über CEEPUS:
Das BMFWF unterstützt Studierende und Lehrende in Zentral- und Osteuropa im Rahmen des Mobilitätsprogrammes CEEPUS (Central European Exchange Programme for University Studies). Ziel des Stipendienprogrammes ist es, die wissenschaftliche Zusammenarbeit, im Idealfall durch Joint Programmes, zu stärken. Das Förderprogramm ermöglicht die akademische Weiterentwicklung von Studierenden und Lehrenden in den teilnehmenden Ländern: Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Kosovo, Kroatien, Österreich, Republik Moldau, Montenegro, Republik Nordmazedonien, Polen, Rumänien, Serbien, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn) bewerben. Sowohl kurze als auch mehrmonatige Aufenthalte können gefördert werden.