Im Rahmen des Erhard Busek-Stipendiums des OeAD, das hochqualifizierte Studierende aus außereuropäischen Entwicklungsländern bei einem vollständigen Masterstudium in Österreich unterstützt, konnten bis Jahresende fast 100 Stipendien vergeben werden.
Internationale Vielfalt und ausgeglichenes Geschlechterverhältnis
Das Busek-Stipendium zeichnet sich durch ein ausgeglichenes Geschlechterverhältnis aus, mit 51,6 % weiblichen Stipendiatinnen. Das Durchschnittsalter der Geförderten beträgt 25,7 Jahre. Die meisten Stipendien gingen an Studierende aus Indien (22), gefolgt von Pakistan (16) sowie Ägypten und Kenia (je 8) – ein Beleg für die breite internationale Ausrichtung des Programms.
Studienstandorte in ganz Österreich
Auch regional ist die Busek-Förderung gut verteilt: Die meisten Stipendiatinnen und Stipendiaten studieren in der Steiermark (33), gefolgt von Wien (24), Salzburg (17), Oberösterreich (10) und Innsbruck (7). Die Studierenden sind sowohl an Universitäten als auch Fachhochschulen untergebracht, in vorwiegend technischen und naturwissenschaftlichen Studienrichtungen. Das Stipendienprogramm leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Förderung internationaler Studierender und zur Stärkung des Wissenschafts- und Hochschulstandorts Österreich.
Über das Erhard Busek-Stipendium
Das vom OeAD abgewickelte Erhard Busek-Stipendium richtet sich an hochqualifizierte Absolventinnen und Absolventen eines Bachelorstudiums aus ausgewählten außereuropäischen Entwicklungsländern und unterstützt sie bei einem 24-monatigen Masterstudium in Österreich. Ein weiteres, zentrales Ziel des Programms ist es, die Stipendiatinnen und Stipendiaten frühzeitig an den österreichischen Arbeitsmarkt heranzuführen und ihre langfristige berufliche Integration in Österreich zu unterstützen.