Hochschulbildung in Österreich: Facts and Figures
Sowohl in der Hochschulbildung als auch in der Forschung ist Österreich bestens international aufgestellt. An mehr als 70 Hochschulen machen internationale Studierende und Forschende einen zentralen Anteil aus.
Österreichs Hochschullandschaft
Die österreichischen Hochschulen sind nicht nur in Bezug auf ihre Disziplinen und Studienrichtungen besonders vielfältig, sondern auch, was ihre Institutionsformen und ihre jeweilige geografische Lage betrifft. Derzeit sind in Österreich 77 Hochschulen ansässig. Zu den 23 öffentlichen Universitäten zählen unter anderem sechs Kunstuniversitäten, drei technische Universitäten und drei medizinische Universitäten. 21 Fachhochschulen bieten ihren Studierenden eine praxisorientierte Ausbildung. 14 Pädagogische Hochschulen bilden künftige hochqualifizierte Lehrkräfte für Österreichs Primar- und Sekundarstufen aus.
Hochschulbildung in Österreich
Im Studienjahr 2024/25 studierten rund 370.000 Personen an einer österreichischen Hochschule, die überwiegende Mehrheit davon an einer der 23 öffentlichen Universitäten, gefolgt von den Fachhochschulen, deren Studierende 18 Prozent ausmachten, den Pädagogischen Hochschulen mit sechs sowie den Privatuniversitäten und -hochschulen mit fünf Prozent.
Internationale Studierende machten rund 30 Prozent aller Studierenden in Österreich aus. Davon kamen 32 Prozent aus Nicht-EU-Staaten. An den österreichischen Kunstuniversitäten ist der Anteil an internationalen Studierenden mit 50 Prozent besonders hoch.
Die österreichischen Hochschulen bieten mehr als 2500 Studiengänge in vielfältigen Disziplinen, 580 davon (23 %) auf Englisch.
Österreich als Forschungs- und innovationszentrum
Besonders erfolgreich ist Österreich in
- Quantentechnologien - Anton Zeilinger erhielt 2022 den Nobelpreis für Physik
- Lebenswissenschaften (Genetik, Biochemie und Molekularbiologie)
- Klima- und Nachhaltigkeitsforschung
Nach den neuesten Schätzungen von Statistik Austria werden im Jahr 2026 in Österreich 17,63 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung ausgegeben.
Die geschätzte Forschungsquote in Österreich liegt im Jahr 2026 bei 3,34 % und damit bereits das dreizehnte Jahr in Folge über dem europäischen Zielwert von 3 %.