Lernen und Lehren im Europäischen Hochschulraum
Die Verbesserung der Qualität und eine höhere Relevanz von Lernen und Lehren wurde mit dem Yerevan Kommuniqué im Jahr 2015 zu einem zentralen Ziel des Europäischen Hochschulraums (EHR). In diesem Sinne hat der Bologna-Prozess eine Vision von Lernen und Lehren im Hochschulbereich entwickelt, die die Rahmenbedingungen, Ansätze und Paradigmen umfasst. Wichtige Instrumente wie Qualifikationsrahmen, ECTS und Lernergebnisse sollen für mehr Flexibilität im Lernen und Lehren sorgen und in der Folge auch zu strukturellen Veränderungen in den Lehrplänen und innovativen Ansätzen des Lernens und Lehrens führen (siehe auch Prag Kommuniqué 2001, Bergen Kommuniqué 2005).
Seit dem London Kommuniqué (2007) stehen zudem im Fokus:
- Studierendenzentriertes Lehren und Lernen als Lehrparadigma (mehr Eigenverantwortung und aktive Rolle der Studierenden)
- Lebenslanges Lernen (Bildung als fortlaufender Prozess)
- Anerkennung früherer, auch nicht-hochschulischer Lernerfahrungen (recognition of prior learning – RPL) (vorhandenes Wissen zählt)
All diese Elemente tragen dazu bei, Lehren und Lernen im EHR kontinuierlich weiterzuentwickeln, hin zu einer Hochschulbildung, die flexibel, inklusiv und praxisnah ist.
Weiterführende Informationen zu Lernen und Lehren finden Sie auf der offiziellen Seite des Europäischen Hochschulraumes.