Am Ausstellungsstand des OeAD standen Citizen Science und Erasmus+ im Mittelpunkt. Öffentliche Bibliotheken erweisen sich dabei zunehmend als strategisch bedeutsame Orte der Wissenschaftskommunikation: Als niederschwellige, flächendeckend präsente Einrichtungen ermöglichen sie es, breite Bevölkerungsschichten direkt anzusprechen und in wissenschaftliche Prozesse einzubinden. Citizen-Science-Projekte, die über Bibliotheken vermittelt werden, schaffen eine strukturelle Verbindung zwischen Forschungseinrichtungen und zivilgesellschaftlichem Engagement.
Die Tagung unterstrich insgesamt den Wandel öffentlicher Bibliotheken hin zu Infrastruktureinrichtungen des Wissenstransfers. Der Besuch des OeAD steht exemplarisch für das wachsende Interesse der Forschungsförderung an der Kooperation mit dem Bibliothekssektor, um Wissenschaft gesellschaftlich zu verankern und partizipative Forschungsformate nachhaltig in der Fläche zu etablieren.