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Diverse Personen in Bewegung
© Magnific/rawpixel.com

Podiumsgespräch Mehr als Outreach: Wissenschaftsvermittlung als soziale Verantwortung

Ein Online-Podiumsgespräch beleuchtet am 3. November 2026, wie Wissenschaftsvermittlung gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen kann. Expertinnen und Experten aus Praxis und Forschung diskutieren und präsentieren Best-Practice-Beispiele.
2 min lesen · 21. Juli 2026

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Frage, wie Menschen erreicht werden können, die bislang kaum Zugang zu wissenschaftlichen Räumen und Bildungsangeboten haben – insbesondere bildungsferne Gruppen, sozial benachteiligte und von Armut betroffene Personen sowie Menschen mit Migrationshintergrund. Wie Wissenschaftsvermittlung nicht nur Wissen vermittelt, sondern gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen kann. Dabei geht es auch um strukturelle Barrieren und um neue Möglichkeiten partizipativer Forschung.

Welche Formate, Kooperationen und institutionellen Öffnungen braucht es, damit Forschung nicht nur über Menschen spricht, sondern gemeinsam mit ihnen entsteht? Und welchen Beitrag können Erwachsenenbildung, Citizen Science und zivilgesellschaftliches Engagement dabei leisten, Wissenschaft inklusiver, demokratischer und gesellschaftlich relevanter zu machen? Die am Podium vertretenen Initiativen zeigen hier unterschiedliche Wege.

Gäste am Podium

Axel Dietrich ist Gründer und CEO der Content-Produktionsfirma vrisch, wo das Forschungsprojekt „shrine“ angesiedelt ist. Dieses stellt eine Plattform bereit, die künstliche Intelligenz und erweiterte Realität (XR) nutzt, um Migrantinnen und Migranten zu befähigen, ihre Lebensgeschichten zu bewahren und zu teilen.

Claudia Ertl leitet die Kunst- und Kulturvermittlung Schloss Eggenberg Prunkräume & Park, Alte Galerie, Münzkabinett, Archäologiemuseum am Universalmuseum Joanneum in der Steiermark. Zwanzig Museen und ein Zoo gestalten dort ein facettenreiches Outreach- und Vermittlungsprogramm.

Karin Liebhart hat die wissenschaftliche Leitung des Instituts für Konfliktforschung inne und leitet das Sparkling-Science-Projekt CHANGE. Zu den Forschungsschwerpunkten der Politikwissenschaftlerin und Ethnologin zählen politische Kommunikation, Konfliktforschung, Erinnerungspolitik und soziale Ungleichheit.

Annette Sprung forscht und lehrt als Professorin für Migration und Bildung am Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft der Universität Graz. Ihre Schwerpunkte in Forschung und Lehre sind Erwachsenenbildung und Migration, Diversität/Intersektionalität, Alter(n), politische Bildung, active citizenship und partizipative Forschung.

Moderation: Xaver Forthuber (Ö1)

HIER können Sie sich für die Veranstaltung anmelden. 

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