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Erfolg in Zahlen

Budget: 166,6 Millionen Euro (2025)

Rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (2025) an den OeAD-Standorten im In- und Ausland beraten, fördern und vernetzen Menschen und Institutionen aus Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur.

Die Zentrale des OeAD ist in Wien. Zudem gibt es 5 weitere Standorte: Bregenz, Graz, Innsbruck, Linz und Salzburg

6 OeAD-Auslandsstandorte: Der OeAD verfügt über ein Netzwerk von sechs Auslandsstandorten in Schwerpunktregionen österreichischer Bildungs- und Wissenschaftskooperation, nämlich in den EU-Nachbarländern im Osten (2x in der Ukraine, Republik Moldau), den Westbalkanländern (Regionalbüros Tirana und Sarajewo) und in China (Shanghai).

Der OeAD bearbeitet mehr als 7.200 Anfragen pro Jahr zu Studien, Stipendien, Kooperationen und Fremdenrecht. Der OeAD ist damit das österreichische Kompetenzzentrum für die Beratung von internationalen Hochschulen, Wissenschaftler:innen und Studierenden.

Bei 28 Publikumsmessen vertritt der OeAD den Standort Österreich. Der OeAD berät zu den Themen Studieren und Forschen in Österreich sowie zu Kooperations- und Stipendienmöglichkeiten.

220 „Welt im Ohr“-Radiosendungen: „Welt im Ohr“ ist die OeAD-Radio-Sendereihe in Kooperation mit ORF Ö1 Campus und das größte deutschsprachige Audioarchiv zu Themen der Entwicklungsforschung und Entwicklungspolitik

2.300 Prüfungen jährlich im OeAD International Testing Services: Das OeAD-Testzentrum führt weltweit anerkannte Zulassungsprüfungen und Berufsexamina für Hochschulen mit modernsten biometrischen Verfahren durch.

 

Erasmus+ und Europäisches Solidaritätskorps:

Als nationale Agentur für Erasmus+ und Europäisches Solidaritätskorps in Österreich fördert der OeAD jährlich tausende Auslandsaufenthalte. Im Erasmus+ Bildungsbereich werden bis zu 240.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Österreich aus den vier Sektoren Hochschule, Schulbildung, Berufsbildung und Erwachsenenbildung erwartet, die während der Programmperiode 2021-2027 mit Erasmus+ mobil sind. Im Erasmus+ Jugendbereich sind es pro Jahr 13.000 Menschen, sprich bis zum Ende der Programmperiode werden rund 91.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Austauschmöglichkeiten genützt haben. Österreich erhält von 2021 bis 2027 voraussichtlich 683 Mio. Euro für Erasmus+ und das ESK aus dem Fördertopf der Europäischen Union.

Bei den zentralen Aktionen von Erasmus+ werden Projekte direkt in Brüssel eingereicht, es herrscht weltweite Konkurrenz. Der OeAD unterstützt die Hochschulen durch ein umfangreiches Beratungsangebot. Bei Capacity Building in Higher Education, Jean Monnet, Erasmus Mundus, European Universities und Wissensallianzen sind 2014-20 weltweit über 14.600 Projekte eingereicht worden. Von den aus Österreich eingereichten 225 Projekten als Koordinator wurden 35 % genehmigt, die Erfolgsquote war damit deutlich höher als der Durchschnitt (21,9 %).

Mit „Erasmus back to School“ besuchen seit 2010 Erasmus-Studierende ihre ehemaligen Schulen, berichten von ihren Erfahrungen und machen Lust auf einen Auslandsaufenthalt. Seit Bestehen des Projekts haben mehr als 600 Schulbesuche stattgefunden, 20.000 Schüler:innen wurden erreicht. Mittlerweile wurde das Projekt auch auf andere Bildungsbereiche ausgeweitet.

DiscoverEU bietet jungen Menschen im Alter von 18 Jahren die Möglichkeit, für maximal ein Monat als Einzelperson oder in einer Gruppe mit der Bahn Europa zu bereisen. Im Jahr 2025 bekamen rund 76.000 Jugendliche aus ganz Europa ein Ticket, unter ihnen um die 1.500 Österreicher:innen

 

Internationalisierung:

Der OeAD bietet zusätzlich zu Erasmus+ auch Stipendien und Forschungsförderungen für Studierende und Forscherinnen und Forscher aus aller Welt. Etwa 2.200 Incoming-Stipendien werden jährlich vergeben. Zu den beliebtesten Stipendien zählen das Ernst-Mach-Stipendium und CEEPUS für die Region Mittel-, Ost- und Südosteuropa, weiters fachspezifische Programme wie das Franz-Werfel-Stipendium. In der Datenbank für Stipendien und Forschungsförderung www.grants.at kann gezielt nach Fördermöglichkeiten gesucht werden.

Im Rahmen des Ernst-Mach-Programms beispielsweise kann der OeAD über 1.000 Incoming-Stipendien vergeben. Ob Argentinien, Mexiko, Vietnam, Ghana oder die Ukraine – aus insgesamt 60 Ländern weltweit kommen die Ernst-Mach-Stipendiatinnen und -Stipendiaten nach Österreich.

CEEPUS fördert die akademische Mobilität und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Mittel- und Osteuropa im Hochschulraum mittels Studienaufenthalten, Studierendenpraktika, Intensivkursen, Studierendenexkursionen und Mobilität von Lehrpersonal. Mit CEEPUS wurden 2025 über 960 Incomings und über 60 Outgoings gefördert.

Das OeAD-Lektoratsprogramm ist ein Mobilitätsprogramm zur Förderung der deutschen Sprache und Vermittlung der österreichischen Kultur im Ausland. Rund 90 Lektorinnen und Lektoren waren im Jahr 2025 an mehr als 70 Standorten in 26 Ländern rund um den Globus tätig.

Sprachassistentinnen und -assistenten sind eine wertvolle Ergänzung im Fremdsprachenunterricht. Sie bringen zusätzlich zur Sprache auch Land und Leute ins Klassenzimmer. Mehr als 360 Fremdsprachenassistentinnen und -assistenten im Jahr 2025 machen das an rund 600 österreichischen Schulen und über 620 Sprachassistentinnen und -assistenten aus Österreich sind im Deutschunterricht im Ausland tätig. 

APPEAR ist das vom OeAD implementierte Hochschulkooperationsprogramm der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit im Rahmen von International Partnerships Austria. Es fördert seit 2010 hochwertige Kooperationen zwischen österreichischen Hochschulen und Hochschulen in den Schwerpunktländern und -regionen der ÖZA und damit verbunden auch Master- und PhD-Stipendien. Im Jahr 2025 wurden 30 akademische Partnerschaften zwischen österreichischen Hochschulen und Institutionen in 13 Partnerländern durchgeführt.

Africa-Uninet: Africa-Uninet vernetzt Hochschul- und Forschungseinrichtungen in afrikanischen Ländern und in Österreich, um nachhaltige und gleichberechtigte wissenschaftliche Kooperationen aufzubauen und zu vertiefen. Mit 20 bewilligten Forschungskooperationen sind es nunmehr 100 Africa-Uninet-Projekte. Sie umfassen Partnerschaften mit Institutionen in 17 Ländern Afrikas

 

Bildung und Gesellschaft:

160.000 Schülerinnen und Schüler in Österreich sind 2025 durch OeAD-Angebote zur „Kulturvermittlung mit Schulen“ in kulturelle Projekte eingebunden. Mit der Initiative Kultur:Bildung bietet der OeAD das umfangreichste Kunst- und Kulturvermittlungsprojekt mit Schulen in ganz Österreich an. 2025 wurden mit diesem Programm über 3.500 Kunst- und Kulturprojekte gestaltet. 

Mit dem Förderprogramm „Kinder- und Jugenduniversitäten” wurden 2025 24 Kinder- und Jugenduniversitäten, 12 davon mit Erweiterungsmodulen „Ferienbetreuung mit wissenschaftlichem Anspruch“, unterstützt. Durch vielfältige Präsenz- und Online-Angebote wurde Kindern und Jugendlichen in ganz Österreich ein niederschwelliger Einstieg in die Welt der Wissenschaft ermöglicht. Mit einem Budget von über 1,5 Millionen Euro fanden 2025 Kinder- und Jugenduniversitäten in acht Bundesländern statt. 

Über 380 Besuche von ehrenamtlichen Wissenschaftsbotschafter:innen fanden 2025 im Zuge des Young-Science-Programm des OeAD statt. Die Botschafter:innen besuchten Schulen österreichweit, entweder vor Ort oder virtuell, erzählen von ihrem Forschungsfeld und beruflichen Werdegang. Die Schülerinnen und Schüler haben so die Möglichkeit, Fragen direkt an Forschende zu stellen und Einblicke in deren Arbeitsalltag zu erhalten. Die Initiative ist Teil der Strategie „Trust in Science and Democracy“ des BMBWF zur Stärkung des Vertrauens in Wissenschaft und Demokratie.

HORIZON-Projekt: Im Januar 2025 startete das durch Horizon Europe geförderte Projekt “RIECS-Concept”. Gemeinsam mit zwölf weiteren Partnerorganisationen aus acht Ländern konzipert der OeAD eine zukünftige europäische Citizen Science-Infrastruktur. Im Fokus stehen Beteiligungsprozesse in allen Projektländern und mit unterschiedlichen Interessensgruppen. 

Starke Schule, starke Gesellschaft: Seit April 2022 sensibilisieren Workshops Schülerinnen und Schüler aller Schulstufen und -typen für die Gefahren von Ungleichheitsideologien und stärken ihre Resilienz gegenüber Radikalisierung. 2025 gab es über 130.000 Teilnehmende an über 6.000 durchgeführten Workshops. Das Programm wird im Auftrag des BMB und BMASGPK vom OeAD umgesetzt. 

ERINNERN:AT ist das OeAD-Programm zum Lehren und Lernen über Nationalsozialismus und Holocaust. Es fördert den Transfer von historischem und methodisch-didaktischem Wissen sowie die Reflexion seiner Bedeutung für die Gegenwart. Organisiert werden Gespräche mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie Fortbildungsangebote und Tagungen. Unterrichtsmaterialien werden zur Verfügung gestellt. Es werden rund 14.000 Personen aus der Bildungspraxis bei rund 260 Bildungsveranstaltungen erreicht.

Mithilfe eines Zuschusses für Gedenkstättenbesuche können sich Schulen im Rahmen einer geführten Exkursion mit der Geschichte der Konzentrationslager und nunmehrigen KZ-Gedenkstätten Mauthausen und Gusen sowie seiner Außenlager-Gedenkstätten Ebensee und Melk auseinandersetzen. Dazu gibt es Materialien zur Vor- und Nachbereitung.

 

Qualität und Transparenz im Bildungswesen, Digitale Kompetenzen, Digitales Lernen, eTwinning und Euroguidance:

Die Geräteinitiative Digitales Lernen ist ein zentraler Baustein des 8 -Punkte-Plans der österreichischen Bundesregierung für den digitalen Unterricht. Schülerinnen und Schüler der 5. Schulstufe werden mit digitalen Endgeräten ausgestattet. Die Initiative schafft die pädagogischen und technischen Voraussetzungen für einen IT-gestützten Unterricht und ermöglicht Schülerinnen und Schülern zu gleichen Rahmenbedingungen den Zugang zu digitaler Bildung. 98 Prozent von Österreichs ca. 1.600 Schulen der Sekundarstufe I nehmen teil. In den vergangenen Jahren (bis einschließlich 2025) wurden insgesamt etwa 500.000 Tablets und Laptops ausgegeben.

2025 wurde vom Bundesministerium für Bildung, dem OeAD und der Ars Electronice der Wettbewerb MLA (Media Literacy Award) umgesetzt. Der MLA will innovative und kreative Medienprojekte sichtbar machen und Medienkompetenz gezielt fördern. 2025 verlieh der OeAD den Spezialpreis “Digitales Lernen”. 

eTwinning bietet Schulen und Kindergärten in 46 Ländern die Möglichkeit, sich zu vernetzen und mit europäischen Partnern über das Internet zusammenzuarbeiten. Zudem bietet eTwinning Weiterbildungsmöglichkeiten sowie Anregungen und Materialien für die gemeinsame Projektarbeit an. Schülerinnen und Schüler können Fremdsprachenkenntnisse anwenden und die Nutzung digitaler Medien erproben. Seit 2005 engagierten sich über eine Million Lehrkräfte aus fast 295.000 Schulen in 46 Ländern. Das macht eTwinning zu einer der größten Plattformen für schulische Zusammenarbeit in Europa.  

Das Euroguidance -Netzwerk mit nationalen Ressourcen - und Informationszentren für Bildungs - und Berufsberatung in über 30 Ländern in Europa fördert die Kompetenzentwicklung von Beratenden. Der OeAD als Euroguidance Zentrum Österreich ist die Schnittstelle zwischen der österreichischen und europäischen Bildungs - und Berufsberatung. Der OeAD stellt eine Grafik über das österreichische Bildungssystem in 22 Sprachen bereit.

Die OeAD-Geschäftsstelle für Digitale Kompetenzen setzt seit Oktober 2023 Digitalisierungsworkshops in allen Gemeinden Österreichs um. 2025 fanden rund 2.600 Workshops mit rund 25.000 Teilnehmenden statt. 

Im Jahr 2025 startete der OeAD “Digital Überall PLUS”. Diese Initiative erweitert das bestehende Programm und richtet sich geziehlt an benachteiligte Gruppen. 450 neue Workshopreihen (2025), innovative Vermittlungsmethoden und ein neuer Train-the-Trainer-Lehrgang sollen digitale Teilhabe noch breiter und nachhaltiger gestalten. 

RQB - Qualität macht Schule 2.0: Rund 5.700 Schulen arbeiten in Österreich seit dem Schuljahr 2021/22 mit QMS, dem Qualitätsmanagementsystem für Schulen. Sie haben im Schuljahr 2024/25 zum ersten Mal die dreijährige Planungsphase ihrer ersten Schulentwicklungspläne (SEP) ab geschlossen. Mit der neuen Planungs periode ab 2025/26 wurde QMS 2.0 gestartet: Die Schulen sollen jetzt ihre Qualitätsarbeit etablieren, kontinuierlich weiterentwickeln und verbessern.

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