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Foto der gesamten Teilnehmerschaft in einem Klassenzimmer
© OeAD

Internationale Vernetzung in Neusiedl am See: Gemeinsam Grenzen überschreiten mit Erasmus+

Mehr als 50 Lehrkräfte und Schulleitungen aus zehn Ländern kamen von 17. bis 19. Juni 2026 in Neusiedl am See zusammen, um im Rahmen der Training and Cooperation Activity „Strengthening Cross-Border Cooperations through Inclusive Education“ neue Wege der europäischen Zusammenarbeit auszuloten.
2 min lesen · 25. Juni 2026

Drei Tage lang wurde vernetzt, ausprobiert, geplant und diskutiert: Erfahrene Erasmus+ Projektträger trafen auf Schulen, die ihre ersten Schritte in Richtung internationaler Mobilitäten und Kooperationen setzen möchten. Die Atmosphäre war geprägt von Offenheit, Neugier und spürbarer Aufbruchsstimmung.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf sechs Workshops, die von erfolgreichen österreichischen Erasmus+ Schulen und Projektträgern gestaltet wurden. Die Themen reichten von eTwinning, nachhaltiger Schulentwicklung und STEM-Bildung über Vertrauen in Wissenschaft bis hin zu Gender Equality, Mehrsprachigkeit, Diversität und Erasmus+ Akkreditierung. Die Teilnehmenden erhielten praxisnahe Einblicke, erprobten Methoden und sammelten konkrete Ideen für ihre eigenen Schulen.

Besonders inspirierend war der Study Visit am Bundesgymnasium Neusiedl am See. Für die internationalen Lehrkräfte und Direktor/innen bot dieser Besuch einen wertvollen Einblick in eine österreichische Schule im ländlichen Raum und zeigte eindrucksvoll, wie europäische Bildungszusammenarbeit im Schulalltag sichtbar und lebendig werden kann.

Das Ergebnis des Netzwerktreffens kann sich sehen lassen: Viele Teilnehmende wagten mutige erste Schritte in die Welt der Erasmus+ Mobilitäten. Zahlreiche neue eTwinning-Projekte wurden angebahnt, und mehrere Partnerschaften konnten bereits mit konkreten Partnern und ersten Themenideen weiterentwickelt werden.

Neben fachlichem Input und Projektplanung stand vor allem der persönliche Austausch im Mittelpunkt. Ob beim Marketplace erfolgreicher internationaler Schulprojekte, in den Workshops, bei Partner-Finding-Aktivitäten, während der Boat Tour oder in informellen Gesprächen: Das TCA machte deutlich, wie wertvoll internationale Begegnung für Schulentwicklung, Motivation und europäische Zusammenarbeit ist.

Für die österreichische Nationale Agentur war die Veranstaltung ein starkes Zeichen dafür, wie Erasmus+ Räume öffnet: für neue Ideen, für nachhaltige Kooperationen und für ein gemeinsames europäisches Bildungsverständnis, das Vielfalt und Inklusion ins Zentrum stellt.

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