Der Wettbewerb verbindet kreative Beteiligung mit einem aktuellen Forschungsfeld der Straßenökologie. Teilnehmende setzen sich mit Fragen zu Biodiversität, Habitatfragmentierung und Verkehrsauswirkungen auseinander und entwickeln eigene Lösungsvorschläge für igelfreundliche Infrastruktur. Dadurch entsteht ein partizipativer Zugang zu Forschungsthemen, der auch Menschen ohne wissenschaftlichen Hintergrund aktiv einbindet.
Für Forschende bietet das Format ein interessantes Beispiel dafür, wie Citizen-Science-Projekte Reichweite, Sichtbarkeit und gesellschaftliche Beteiligung erweitern können. Kreative Wettbewerbe ermöglichen nicht nur Wissenschaftskommunikation, sondern fördern auch Reflexion, Identifikation mit dem Forschungsthema und intergenerationelle Beteiligung – etwa wenn Familien gemeinsam Beiträge entwickeln.
Das zugrunde liegende Citizen-Science-Projekt dokumentiert seit mehreren Jahren Straßenopfer unter Wildtieren in Österreich. Die von Freiwilligen gesammelten Daten unterstützen Forschende dabei, räumliche Hotspots zu identifizieren und Schutzmaßnahmen evidenzbasiert weiterzuentwickeln.
Die Teilnahme am Wettbewerb ist bis 31. Oktober 2026 ausschließlich in Niederösterreich möglich. Eingereicht werden können analoge oder digitale Zeichnungen; KI-generierte Bilder sind ausgeschlossen. Neben Sachpreisen werden ausgewählte Beiträge öffentlich präsentiert.