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Vortrag eines Wissenschaftsbotschafters im Klassenraum
© Thomas Kabas/ BORG Dreierschützengasse

Wissenschaft zum Anfassen: Wissenschaftsbotschafter:innen bringen ihre Forschung ins Klassenzimmer

In drei Workshops brachten Wissenschaftsbotschafter:innen Schülerinnen und Schülern in Wien und der Steiermark Forschung ganz nah – von Soft Skills über KI-Ethik bis zur regenerativen Medizin. Die praxisnahen Einblicke in aktuelle Wissenschaftsbereiche zeigten, wie vielfältig Forschung ist und welche Perspektiven sie für die Zukunft eröffnet.
2 min lesen · 09. März 2026

Wissenschaftsbotschafter:innen bringen mit praxisnahen Workshops Themen wie Umweltethik, Migration, Europäische Union, Statistik und Data Science direkt in den Unterricht. Kürzlich fanden drei besonders praxisnahen Workshops statt, an denen Schülerinnen und Schülern in Wien und der Steiermark teilnehmen und Einblicke in aktuelle Forschungsfelder gewinnen konnten:

Am GRG11 in Wien gestaltete David Corcoran von der FH Burgenland einen Workshop zu Soft Skills. Im Zentrum standen Themen wie Kommunikation, Teamarbeit, Selbstmanagement und professionelles Auftreten. Durch interaktive Übungen und Reflexionsphasen erhielten die Jugendlichen konkrete Strategien, um ihre individuellen Stärken zu erkennen und ihre Fähigkeiten sowohl für den schulischen als auch für den beruflichen Alltag weiterzuentwickeln.

Ein weiterer Workshop fand online am BG/BRG Bruck an der Mur statt. Unter dem Titel „Unsichtbare Vorurteile – Wie Künstliche Intelligenz unsere Welt verzerrt“ erläuterte Wissenschaftsbotschafterin Lisa-Maria Norz von der UMIT Tirol, wie KI bestehende gesellschaftliche Vorurteile übernehmen und verstärken kann. Die Schülerinnen und Schüler setzten sich interaktiv mit Fragen zu Bias, Machtverhältnissen und der ethischen Nutzung von KI auseinander und reflektierten, wie digitale Technologien verantwortungsvoll eingesetzt werden können.

Darüber hinaus erhielten Schülerinnen und Schüler des BORG Dreierschützengasse in Graz bei einem Workshop vom Mediziner Lars Kamolz spannende Einblicke in die regenerative Medizin. Von der Replantation abgetrennter Gliedmaßen bis zum Einsatz körpereigenen Gewebes – praxisnahe Beispiele und die anschaulichen Erzählungen des Vortragenden zeigten die Möglichkeiten moderner Medizintechnologien und regten zu zahlreichen weiterführenden Fragen an.

Alle Workshops boten den Jugendlichen die Gelegenheit, Forschung und Wissenschaft hautnah zu erleben, interaktiv zu lernen und neue Perspektiven für ihre schulische und berufliche Zukunft zu entdecken. 

David Corcoran, Lisa-Maria Norz und Lars Kamolz gehören zu insgesamt rund 600 Personen, die als Wissenschaftsbotschafter:innen ehrenamtlich Schulen besuchen und zusätzlich über 200 verschiedene Workshops anbieten. Weitere Informationen zur Initiative und den Profilen aller Wissenschaftsbotschafter:innen

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