Gesetzlicher Auftrag

1961 wurde der Österreichische Auslandsstudentendienst als Verein von Rektorenkonferenz und der Österreichischen Hochschüler/innenschaft (ÖH) gegründet und später in Österreichischer Akademischer Austauschdienst umbenannt.

Bis 2008 arbeitete der ÖAD in der Rechtsform eines Vereines.

Die OeAD-GmbH wurde mit 1. Jänner 2009 durch das Bundesgesetzblatt I Nr. 99/2008 „OeAD-Gesellschaft mit beschränkter Haftung Errichtungsgesetz“ (kurz OeAD-Gesetz) gegründet.

Der OeAD steht zu 100 Prozent im Eigentum der Republik Österreich. Eigentümervertreter ist das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung.

Die Aufgaben: Unternehmungsgegenstand ist die Umsetzung von Maßnahmen der nationalen, europäischen und internationalen Kooperation im Bereich der Wissenschaft und Forschung sowie der Erschließung der Künste, der Hochschulbildung, der Bildung und der Ausbildung.

Die OeAD-GmbH hat insbesondere folgende Aufgaben (§ 1 Abs. 1) zu erfüllen:

1. Die Umsetzung von nationalen, europäischen und internationalen Bildungs-, Ausbildungs-, Rahmen-, Wissenschafts- und Mobilitätsprogrammen sowie Maßnahmen zur Internationalisierung,

2. die Unterstützung und Beratung des Bundes,

3. die Information und Beratung von Institutionen, insbesondere von Bildungsinstitutionen sowie österreichischen Vertretungsbehörden, über das gesamte Leistungsspektrum der OeAD-GmbH,

4. die Erbringung von mobilitätsrelevanten Serviceleistungen für nationale, europäische und internationale Kooperationen,

5. die Präsentation Österreichs als Standort in Angelegenheiten des Kooperationsbereichs,

6. Öffentlichkeitsarbeit,

7. die Umsetzung von Programmen der Entwicklungszusammenarbeit im Kooperationsbereich, insbesondere im Auftrag des Bundes,

8. die Vertretung der österreichischen Interessen gegenüber den relevanten europäischen und internationalen Institutionen im Auftrag des Bundes,

9. die Information und Sensibilisierung der Öffentlichkeit bezüglich der Bedeutung und Rolle der nationalen, europäischen und internationalen Kooperation,

10. die administrative und organisatorische Unterstützung von Universitätslehrgängen zur Vorbereitung auf Ergänzungsprüfungen (Vorstudienlehrgänge),

11. die Unterstützung nationaler Stellen für internationale Netzwerke sowie für europäische Netzwerke und Transparenzinstrumente,

12. die Mitwirkung an der Gestaltung von Schule,

13. die Evaluierung der Leistungen und Analyse der Systemwirkungen der Programme im Kooperationsbereich,

14. die Weiterbildungsmaßnahmen sowie

15. Einrichtung und Betrieb der zentralen Mobilitäts- und Kooperationsdatenbank gemäß § 10a.