Young-Science-Adventkalender: die erste Adventwoche im Rückblick

Wissenschaft (er)leben - Zukunft gestalten
Täglich öffnet sich im Young-Science-Adventkalenderum ein Türchen, denen eine Stimme zu geben, die so engagiert die Schnittstelle zwischen Schule und Wissenschaft gestalten, die Bildung und Forschung (er)leben und erlebbar machen und die Lehren und Lernen innovativ entwickeln.

Alle Beiträge des Young-Science-Adventkalenders sind auf der Facebook-Seite von OeAD Young Science abrufbar.
 

Das erste Türchen öffnet sich: "Es gilt, aufzustehen, Aufklärung zu betreiben und den Nutzen der Wissenschaft für die Menschheit vehement in die Welt zu tragen"
Mario Wasserfaller, Redaktionsleiter bei APA-Science

Mario Wasserfaller, Redaktionsleiter bei APA-Science geht in seinem Kommentar im OeAD-Magazin #YoungScienceRocks auf die steigenden Verbreitung von Fake News und der Wissenschaftsfeindlichkeit und -skepsis ein. Er gibt aber auch Anregungen, wie bereits Kinder und Jugendliche mit Wissenschaftsvermittlung in ihren Social-Media-Portalen erreicht werden können. Der ganze Kommentar zum Nachlesen gibt es im OeAD-Magazin auf der OeAD-Webseite

 

Das zweite Türchen öffnet sich: "Die Citizen-Science-Projekte, an denen wir mitgearbeitet haben, geben nicht nur Einblicke in wissenschaftliche Arbeitsweisen, sondern ermöglichen auch den direkten Kontakt zu Wissenschaftler/innen und stärken Team-Building-Kompetenzen und die Klassengemeinschaft."
Karin Schaffer, Lehrkraft am Pierre de Coubertin BORG Radstadt

Beim Citizen Science Award können wissenschaftsinteressierte Schulklassen, Familien und Einzelpersonen an aktuellen Forschungsprojekten aus Österreich aktiv mitarbeiten und Wissenschaft hautnah erleben. Kinder und Jugendliche erhalten dabei Einblicke in das wissenschaftliche Arbeiten und treten in Kontakt mit Forschenden. Aber auch die Klassengemeinschaft profitiert vom gemeinsamen Forschen und Entdecken, berichtet uns Karin Schaffer, die mit ihrer Klasse vom Pierre de Coubertin BORG Radstadt bereits an mehreren Citizen-Science-Projekten mitgeforscht hat. Mehr Infos zum Citizen Science Award gibt es HIER. Übrigens: Am 1. April 2023 startet der nächste Mitforschzeitraum!

 

Das dritte Türchen öffnet sich: "Im BRG Schloss Wagrain heißt es: geht nicht gibt’s nicht. Hier wird solange geforscht, bis jede Schülerin und jeder Schüler das weiß, was er oder sie schon immer wissen wollte."
Sophie Hemetsberger, Schülerin am BRG Schloss Wagrain, einer Forschungspartnerschule

Alle zwei Jahre werden engagierte Forschungspartnerschulen mit dem Young-Science-Gütesiegel ausgezeichnet. Eine von 22 Schulen, die heuer ausgezeichnet wurden, war das BRG Schloss Wagrain. Sophie Hemetsberger repräsentierte bei der feierlichen Verleihung im Herbst beim Young-Science-Kongress ihre Schule und erzählte, wie der Forschungsgeist auf alle Schülerinnen und Schüler abfärbt und sie durch Wissenschaft und Forschung ihre Umwelt entdecken und verstehen lernen. Alle Infos zu den ausgezeichneten Forschungspartnerschulen 2022 gibt es HIER

 

Das vierte Türchen öffnet sich: "Ich finde es wichtig, bei Kindern und Jugendlichen Interesse für wissenschaftliche Zusammenhänge, Natur- und Tierschutz zu wecken und zu fördern. Es macht mir immer wieder Freude zu erleben, wie wissbegierig und offen die Kinder sind."
Kerstin Böck, Young-Science-Botschafterin, Projektleiterin beim WWF

Unsere Young-Science-Botschafter/innen berichten immer wieder mit Begeisterung, wie offen Kinder und Jugendliche auf das Thema Forschung zugehen und wie inspirierend die Fragen der Schüler/innen sein können. Mit dem persönlichen Kontakt zu Forschenden öffnet sich die Welt der Wissenschaft für Kinder und Jugendliche. Sie wird Teil ihrer Lebensrealität, Skepsis wird abgebaut und Interessen gefördert. Wie so ein Besuch aussehen kann, zeigt die Young-Science-Botschafterin Kerstin Böck. Sie vermittelt ihre Forschung interaktiv und verständlich. Interessierte finden im OeAD-Magazin #YoungScienceRocks einen Bericht zum Nachlesen. Mehr Infos zur Initiative Young-Science-Botschafter/innen gibt es HIER

 

Das fünfte Türchen öffnet sich: "Wissenschaftsskepsis schwindet, wenn noch viel mehr Kinder die Frage: 'Hat Wissenschaft etwas mit mir zu tun und ist das was für mich?' mit einem 'Klar ja' beantworten."
Karoline Iber, Geschäftsführerin Kinderbüro der Universität Wien, Jurymitglied Young-Science-Gütesiegel für Forschungspartnerschulen

Wie kann Wissenschaftsskepsis abgebaut werden? Karoline Iber, Geschäftsführerin des Kinderbüros der Universität Wien, hat darauf eine klare Antwort: Kinder und Jugendliche bereits früh für Wissenschaft und Forschung begeistern funktioniert dann, wenn sie verstehen, dass Wissenschaft jede und jeden betrifft, dass der Alltag voll mit Wissenschaft ist und dass Forschung Platz für jede und jeden einzelnen bietet. Initiativen und Materialien zur Wissenschaftsvermittlung im Unterricht gibt es HIER

 

Das sechste Türchen öffnet sich: "Wissenschaft soll ein wesentlicher Teil des Unterrichts sein – vom Kindergarten aufwärts! Konkret wünsche ich mir das Fach „Angewandte Wissenschaft“, in dem man PRAKTISCH lernt, wie fundiert geforscht wird."
Gudrun Heinzelreiter-Wallner, Pädagogin für Angewandte Informatik, HLW Freistadt, eine Forschungspartnerschule

Gudrun Heinzelreiter-Wallner ist Lehrende an der HLW Freistadt und der FH Oberösterreich. Ihre Schule wurde bereits mehrfach mit dem Young-Science-Gütesiegel für Forschungspartnerschulen ausgezeichnet und sie gewann zahlreiche Citizen Science Awards. Ihre umfassende Erfahrung im Bereich Citizen Science und Wissenschaftsvermittlung brachte sie u.a. bei der Erstellung der Broschüre "Citizen Science – Forschen mit Schulen" ein, einer Publikation des OeAD-Zentrums Citizen Science. Auch im OeAD-Magazin ist sie vertreten und bringt sich im Round-Table-Gespräch zu Wissenschaftsskepsis und dessen Abbau ein. Hier geht's zum Nachlesen: OeAD-Webseite