Kooperationsprojekte in Erasmus+

Erasmus+ Kooperationsprojekte und Partnerschaften unterstützen die Internationalisierung im Bildungsbereich und fördern Innovationen und den Austausch bewährter Verfahren

Strategische Partnerschaften umfassen sektorale und sektorenübergreifende Kooperationen zwischen Organisationen, die im Bereich Bildung aktiv sind. In Österreich werden mit Erasmus+ Bildung jährlich rund 90 Strategische Partnerschaften gefördert.

Strategische Partnerschaften können unterschiedlichste Aktivitäten zum Inhalt haben, wie die Entwicklung, Testung und Implementierung von innovativen Ansätzen im Bildungsbereich, Maßnahmen zur Förderung der Transparenz und Anerkennung von Qualifikationen, Kooperationen zwischen regionalen Entscheidungsträgern oder zwischen Bildungseinrichtungen und Unternehmen.

Auch Mobilitätsmaßnahmen können innerhalb von strategischen Partnerschaften organisiert und durchgeführt werden, sofern sie maßgeblich zur Erreichung der Projektzielsetzungen beitragen.

Je nach den geplanten Projektinhalten werden Strategische Partnerschaften in zwei Kategorien gegliedert: einerseits in Partnerschaften zur Unterstützung von Innovation, andererseits zum Austausch von guter Praxis.

Europaweit sollen bis 2020 mehr als 20.000 strategische Partnerschaften, zusätzlich 400 "Wissensallianzen" und "Sector Skills Alliances" sowie tausend internationale Partnerschaften mit Partnerländern weltweit gefördert werden.

Nähere Informationen zu

Zentral in Brüssel verwaltet werden die "Wissensallianzen", "Capacity Building in Higher Education" und die "Sector Skills Alliances" sowie "Jean-Monnet-Aktivitäten".

"Wissensallianzen" sind Kooperationsprojekte zwischen Hochschuleinrichtungen und der Arbeitswelt zur Bereitstellung relevanter Lernangebote, einschließlich der Entwicklung neuer Curricula und pädagogischer Ansätze.

"Capacity Building in Higher Education" fördert auf institutioneller Ebene die Entwicklung von Curricula, gemeinsame Abschlüsse oder Themen der Qualitätssicherung. Weiters steht diese Schiene für Initiativen zur Reformierung der Hochschulsysteme (Strukturen, Governance) zur Verfügung.

"Sector Skills Alliances" (Allianzen für branchenspezifische Fertigkeiten) fördern die Zusammenarbeit zwischen Bildungs- und Berufsbildungsanbietern und der Arbeitswelt zur Erstellung neuer branchenspezifischer oder branchenübergreifender Curricula, zur Entwicklung neuer Methoden in der beruflichen Aus- und Weiterbildung sowie zur Umsetzung der Transparenz- und Anerkennungsinstrumente in die Praxis.

"Jean-Monnet-Aktivitäten" sollen Spitzenleistungen in Lehre und Forschung im Zusammenhang mit weltweiten EU-Studien sowie den Dialog zwischen dem Hochschulbereich und politischen Entscheidungsträgern fördern.

Nationalagentur Erasmus+ Bildung


+43 1 534 08-0
www.bildung.erasmusplus.at

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1010 Wien