Entwicklungsforschung

Zwei Personen mit Globus © Gianmaria Gava/OeAD

Die Kommission für Entwicklungsforschung (KEF) fördert Forschungsprojekte zwischen österreichischen wissenschaftlichen Einrichtungen und Partnerinstitutionen in infrastrukturschwachen und armutsgefährdeten Ländern der OECD DAC-Liste. KEF-Projekte basieren auf einer gemeinsamen Erarbeitung von wissenschaftlichen Analysen und Lösungsansätzen angesichts der globalen Herausforderungen. Die Themen der laufenden KEF-Projekte reichen von umweltgerechten Mülldeponien in Indonesien über die Optimierung des Waldbrand-Managements in Kenia bis zur Verbesserung der Lamazucht in den Zentralanden Perus.

Hochschulpartnerschaften (APPEAR) mit wissenschaftlichen Einrichtungen in 16 Schwerpunktländern und -regionen der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) verbessern die Lern-, Lehr- und Forschungsbedingungen in infrastrukturschwachen Ländern und schaffen neue Zugänge zur internationalen wissenschaftlichen Gemeinschaft. Die APPEAR-Partnerschaft zu „Professional Social Work in East Africa“ zum Beispiel gibt Hochschulen aus Österreich, Uganda, Kenia, Tansania, Ruanda und Burundi die Möglichkeit, gemeinsam zum Thema Sozialarbeit zu forschen, Lehrpläne zu verbessern und Sozialarbeit als Beruf zu stärken. Unter dem übergeordneten Ziel der Armutsreduktion werden Probleme partnerschaftlich bearbeitet und Ergebnisse präsentiert.

Stipendiat/innen aus APPEAR-Partnerländern tragen maßgeblich zur Stärkung der Humanressourcen in den Herkunftsländern bei und bereichern die österreichische Hochschul- und Forschungslandschaft im Sinne der Internationalisierung der Wissenschaften. Derzeit sind Einreichungen für APPEAR-Stipendien nur im Rahmen von laufenden APPEAR-Partnerschaften möglich.

Bildung und Forschung für Entwicklungszusammenarbeit


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