Bologna-Prozess seit 2010


In Leuven/Louvain-la-Neuve wurde die Fortsetzung des Bologna-Prozesses bis 2020 mit dem Ziel der vollständigen Umsetzung der oben genannten Ziele diskutiert. Für die zweite Dekade verständigte man sich auf folgende Schwerpunkte:

  • Studienarchitektur (Bachelor - Master - Doktorat/PhD)
  • Qualitätssicherung, Anerkennung (Recognition)
  • Beschäftigungsfähigkeit (Employability) und Relevanz der Abschlüsse am Arbeitsmarkt
  • Stärkung der sozialen Dimension (Social Dimension)
  • Lebenslanges Lernen
  • internationale Kooperationen und bis 2020 20% der Graduierten im Europäischen Hochschulraum mit studienrelevanten Auslandsaufenthalt (Mobility).

Der OeAD unterstützt den Bologna-Prozess, den Europäischen Hochschulraum und  die Verankerung der Bologna-Ziele in der österreichischen Hochschullandschaft.

Das Bologna-Team versteht sich als übergreifende und unabhängige Beratungs- und Informationsstelle für den gesamten österreichischen Hochschulbereich sowie für die nationalen EHR-Expertinnen und Experten. Sie dient als praxisnahe Anlaufstelle für Fragen, Anliegen und Vorschläge zum Thema Bologna und Europäischer Hochschulraum. Ein zentrales Anliegen besteht darin, sektorenübergreifend an einem gemeinsamen Verständnis der Bologna-Ziele zu arbeiten und dadurch den Hochschulstandort Österreich zu stärken.