Unsere Services

Füße © Pixelio/Marvin Siefke

Der OeAD ist die zentrale Servicestelle für europäische und internationale Mobilitäts- und Kooperationsprogramme in Bildung, Wissenschaft und Forschung.

Sie finden hier einen Überblick über alle Services, die wir für Akteure im Bildungsbereich anbieten: von Schüler/innen und Lehrlingen über Studierende und Forscher/innen bis hin zu Partnern an österreichischen und internationalen Hochschulen.

Wir beraten Sie auch gerne persönlich. Wenn Sie Fragen zu den einzelnen Programmen haben, wenden Sie sich direkt an unsere Expert/innen in den Fachabteilungen. Für alle weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an info@oead.at.

Schule

Wie der OeAD Schüler/innen, Lehrkräfte und das Schulwesen fördert

Eine ganze Reihe von Programmen und Initiativen des OeAD richten ihren Fokus auf Schule und Kindergarten.

Erasmus+, das Bildungsprogramm der Europäischen Kommission, fördert europaweit

  • Fortbildungen von Pädagog/innen und anderem Schulpersonal weiterlesen
  • die Zusammenarbeit von Akteuren im Schulbereich (Hochschulen, Schulen, Behörden, NGOs, Unternehmen …), um voneinander zu lernen oder Neues zu wagen weiterlesen
  • Partnerschaften von Schulen/Kindergärten aus verschiedenen Ländern weiterlesen
  • Lernaufenthalte von Jugendlichen (ab 14 Jahre) an Partnerschulen im Ausland (nur im Rahmen Schulpartnerschaften!) weiterlesen
  • die Vernetzung von Pädagog/innen und die Kooperation von Schulen im virtuellen Raum über www.etwinning.net

Sparkling Science und Young Science fördern die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Schule durch:

Die Projekte zur Zusammenarbeit von Wissenschaft und Schule werden finanziert vom BMWFW.

Hochschule

Wie der OeAD österreichische Hochschulen fördert

Für österreichische Hochschulen gibt es eine Reihe an internationalen Kooperationsmöglichkeiten mit den übergeordneten Zielen, innovative Lehr- und Lernangebote für Studierende zu schaffen und das Hochschulsystem zu modernisieren. Diese reichen von Partnerschaften innerhalb des europäischen Raums (Strategische Partnerschaften, Capacity Building in Higher Education und CEEPUS) über Wissenstransfer und Kooperationen mit Partnerhochschulen aus ferneren Ländern (Capacity Building in Higher Education) wie Myanmar, Paraguay oder Marokko bis hin zu gemeinsamen Projekten mit z. B. Klein- und Mittelbetrieben aus der Wirtschaft oder NGOs (Wissensallianzen). Um die Internationalisierungsstrategie der eigenen Hochschule zu stärken und die Qualität der Lehre zu erhöhen, können Hochschullehrende für Lehraufenthalte oder Fortbildungen in Partnereinrichtungen im Ausland finanzielle Unterstützung erhalten (Erasmus+ KA103 und KA107 Staff Mobility). Auch Fortbildungen von Mitarbeiter/innen der International Offices und anderer Verwaltungsabteilungen an Hochschulen können dabei unterstützt werden.

Weiters können gefördert werden:

  • Kooperationen im Rahmen von EU-Bildungsprogramm Erasmus+ weiterlesen
  • Forschungsprojekte mit Partnerinstitutionen in Afrika, Asien und Lateinamerika im Rahmen von APPEAR und KEF weiterlesen
  • Internationale Kooperationsmöglichkeiten im Rahmen von bi- und multilateralen Projekten weiterlesen
  • Förderungen für Auslandsaufenthalte von Hochschulpersonal weiterlesen

Studierende

Die OeAD-GmbH fördert Studierende bei Auslandsaufenthalten im Rahmen ihres Studiums. Vom OeAD geförderte Mobilität nimmt seit Jahren kontinuierlich zu: Während 2014 insgesamt 8.105 Studierende von und nach Österreich mobil wurden, waren es 2015 bereits 8.782.

Bewerben können sich einerseits Studierende aus Österreich für einen Aufenthalt im Ausland (Outgoing) und andererseits Studierende aus dem Ausland für Aufenthalte in Österreich (Incoming). Es handelt sich hierbei um Austausch- oder Gastaufenthalte von ein bis zwölf Monaten.

Die Förderungen umfassen verschiedenste Fachbereiche, wobei manche Stipendien fachspezifisch und andere breit gefächert sind. Dauer, Altersgrenzen, Bewerbungsabläufe und Fördersummen sind je nach Förderung unterschiedlich. Je nach Art der Förderung können Studien- oder Praktikumsaufenthalte gefördert werden.

Genaue Informationen sind auf den Seiten der OeAD-Abteilungen, jeweils mit unterschiedlichen Schwerpunkten, verfügbar:

  • Erasmus+ für Studierende und frisch Graduierte: Das EU-Förderprogramm Erasmus+ bietet Studierenden und Graduierten zwei Möglichkeiten, im Ausland Erfahrungen zu sammeln: Studienaufenthalte und Praktika. weiterlesen
  • Programme der Abteilung ICM des OeAD fördern aus nationalen und Drittmitteln Incoming - (weiterlesen) und Outgoing -Mobilität (weiterlesen)
  • APPEAR-Stipendien aus Mitteln der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit ermöglichen Studierenden aus APPEAR-Partnerländern, ihr Master- oder Doktoratsstudium in Österreich zu absolvieren weiterlesen

Folgende Webseiten bieten Studierenden und Studieninteressierten Informationen:

  • www.grants.at: Informationen zu in Österreich verfügbaren Förderungen und Stipendien
  • www.studyinaustria.at: Informationen über Hochschulen und das Alltagsleben in Österreich auf Deutsch und Englisch
  • www.studienwahl.at: Übersicht aller Studienprogramme an österreichischen Hochschulen auf Deutsch und Englisch

Forscher/innen

So unterstützt der OeAD Forscher/innen, Lehrende und deren Institutionen

Der OeAD vergibt eine Reihe von Stipendien und Förderungen für Mobilität in der Forschung. Daneben informiert und berät er mithilfe der Datenbank für Stipendien und Forschungsförderung www.grants.at über Fördermöglichkeiten in Österreich und weltweit sowie über Einreise- und Aufenthaltsbedingungen in Österreich. Die OeAD-Wohnraumverwaltung stellt OeAD-Stipendiat/innen und Gastwissenschaftler/innen Unterkünfte in vielen österreichischen Hochschulstädten zur Verfügung.

Aufgabe der OeAD-Regionalbüros ist die Integration von Gastforscher/innen durch Vernetzungs- und Kulturveranstaltungen. Auch unterstützen sie Stipendiat/innen bei vielen Alltagsfragen. Mittels Social Media, Newsletter und Veranstaltungen wird der Kontakt zu den OeAD-Alumni aufrechterhalten.

Plattform Euraxess unterstützt Forscher/innen und Doktorand/innen in ganz Europa

Der OeAD ist Partner in der EU-Initiative Euraxess, dem europaweiten Netzwerk, das Mobilität und Karriere von Forscher/innen unterstützt. Auf www.euraxess.org wurden im Jahr 2015 etwa 60.000 Jobs und Fellowships in der Forschung gepostet.

Auf www.euraxess.at finden Forscher/innen und deren Familien Information und Beratung zu Einreisebedingungen und Aufenthalt, Steuern, Sozialversicherung, Unterkunft und Alltagsangelegenheiten wie Sprachkurse, Familie sowie Gesundheitsvorsorge.

Förderprogramme Sparkling Science und Top Citizen Science

Im Rahmen des Forschungsprogrammes Sparkling Science werden Forschungsprojekte gefördert, bei denen Wissenschaftler/innen gemeinsam mit Schüler/innen forschen.

Bereits geförderte Sparkling Science-Projekte können bei Top Citizen Science Erweiterungsprojekte einreichen, bei denen gemeinsam mit Bürger/innen exzellente Forschung betrieben wird.

Förderung von Bildung und Forschung für internationale Entwicklungszusammenarbeit

Die Kommission für Entwicklungsforschung (KEF) fördert Forschungsprojekte zwischen österreichischen wissenschaftlichen Einrichtungen und Partnerinstitutionen in infrastrukturschwachen und armutsgefährdeten Ländern der OECD DAC Liste.

Hochschulpartnerschaften (APPEAR) mit wissenschaftlichen Einrichtungen in 16 Schwerpunktländern und -regionen der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) verbessern die Lern-, Lehr- und Forschungsbedingungen in infrastrukturschwachen Ländern und schaffen neue Zugänge zur internationalen wissenschaftlichen Gemeinschaft.

Flüchtlinge

oead4refugees: Hochschulbildung für Flüchtlinge

Die OeAD-GmbH bietet mit oead4refugees einen Überblick für Flüchtlinge, die sich in Österreich aufhalten und hier studieren wollen oder einen Abschluss anerkennen lassen möchten. Wir möchten damit Menschen, die ein Asylverfahren durchlaufen oder bereits abgeschlossen haben, frühzeitig dabei unterstützen, Bildungschancen zu erkennen und wahrzunehmen.

Wir informieren über:

  • Hochschulbildung für Asylberechtigte und subsidiär Schutzberechtigte weiterlesen
  • Hochschulbildung für Asylwerber/innen und Geduldete weiterlesen
  • Allgemeine Informationen zur Hochschullandschaft in Österreich, über finanzielle Unterstützung und Wohnmöglichkeiten für Studierende weiterlesen

Auf unserer Facebook-Seite finden sich Hinweise auf aktuelle Veranstaltungen, Kursangebote und Neuigkeiten. Kontakte und Anlaufstellen finden Sie in unserer Linksammlung.

Berufsbildung

So fördert der OeAD die berufliche Aus- und Weiterbildung in Österreich

Personen in beruflicher Erstausbildung: Schüler/innen an berufsbildenden Schulen, die Auslandserfahrungen an einer vergleichbaren Einrichtung erwerben wollen, bietet das europäische Förderprogramm Erasmus+ Fördermöglichkeiten. Dies gilt auch für Lehrlinge, die einen Teil der Ausbildung bei einem Lehrbetrieb anderswo in Europa absolvieren. weiterlesen

Schulabsolvent/innen bzw. ausgebildete Lehrlinge können in dem Rahmen Förderungen beantragen, sofern sie innerhalb eines Jahres nach Schul- bzw. Lehrabschluss ihr Auslandspraktikum beenden. weiterlesen

Fachkräften in der beruflichen Bildung, darunter Lehrenden und Ausbildner/innen bis hin zu Berufsberater/innen und Personalmanager/innen in Unternehmen, stehen geförderte Auslandsaufenthalte zur beruflichen Weiterbildung in Form von Lehraufträgen, Hospitationen etc. offen. weiterlesen

Einrichtungen in der Berufsbildungslandschaft können innovative Projektideen unter Erasmus+ einreichen, auch der Austausch guter Praxis zwischen diesen ist förderbar. Gemeinsam erarbeiten europäische Projektpartner – darunter Bildungseinrichtungen, Unternehmen, Sozialpartner, Behörden, Forschungseinrichtungen etc. – beispielsweise neue Curricula. So entstehen unter Beteiligung österreichischer Einrichtungen etwa eine virtuelle Plattform zur Dokumentation der Arbeit von Tanzpädagog/innen, Kurse für Lehrer/innen und Ausbildner/innen, die den Abbruch einer Ausbildung vermeiden sollen, oder Materialien, die den Zugang zum Arbeitsmarkt für gehörlöse Jugendliche erleichtern sollen. weiterlesen

Qualitätsentwicklung in der Berufsbildung: In der OeAD-GmbH ist die Österreichische Referenzstelle für Qualität in der Berufsbildung angesiedelt (www.arqa-vet.at).

ARQA-VET hat drei zentrale Aufgaben:

  • Als Knotenpunkt im EU-Netzwerk EQAVET sind wir Bindeglied und Kommunikationsschnittstelle in die Europäische Union und fördern damit die Qualität in der Berufsbildung auf europäischer Ebene.
  • Als nationales Expertise-Zentrum informieren und vernetzen wir die österreichischen Stakeholder, beispielsweise mit der jährlich stattfindenden Qualitätsnetzwerk-Konferenz.
  • Als Service- und Support-Anbieter unterstützen wir die Sektion Berufs- und Erwachsenenbildung des Bundesministerium für Bildung bei der Umsetzung und ständigen Weiterentwicklung der Qualitätsinitiative Berufsbildung (QIBB).

Erwachsenenbildung

Wie der OeAD die Erwachsenenbildung fördert

Erasmus+ Erwachsenenbildung bietet Fördermöglichkeiten für alle öffentlichen und privaten Einrichtungen, die in der Erwachsenenbildung tätig sind. Projektanträge können von Institutionen (nicht von Einzelpersonen) bei der Nationalagentur Erasmus+ Bildung eingereicht werden.

Je nach Inhalt und Zielgruppe werden zwei Arten von Erasmus+ Erwachsenenbildungsprojekten gefördert:

  • Bildungspersonal in der Erwachsenenbildung kann strukturierte Fortbildungsmaßnahmen, Job Shadowings, Hospitationen oder Lehraufträge im europäischen Ausland absolvieren und so seine Kompetenzen stärken. weiterlesen
  • Grenzüberschreitende Kooperationsprojekte, sogenannte strategische Partnerschaften, werden zwischen mindestens drei Institutionen durchgeführt. Dabei tauscht man entweder Know-how und Erfahrungen aus oder entwickelt innovative Lehr- und Lernmethoden. weiterlesen

Qualität und Vergleichbarkeit

Qualität und Vergleichbarkeit im europäischen Bildungsraum

Da sich Bildungswege und Qualifikationen in Europa unterscheiden, wollte die Europäische Kommission Verständlichkeit und Transparenz zwischen den verschiedenen Bildungssystemen schaffen. Zu diesem Zweck hat Österreich, wie auch andere europäische Länder, einen Nationalen Qualifikationsrahmen (NQR) entwickelt. Ziel des NQR ist es, Qualifikationen aus der Berufsbildung, Allgemeinbildung, Hochschulbildung und aus der Aus- und Weiterbildung aufgrund der erreichten Lernergebnisse einem Niveau zuzuordnen. Somit werden zukünftig österreichische Qualifikationen mit Qualifikationen aus dem europäischen Ausland vergleichbar sein.

In Österreich nimmt die Nationale Koordinierungsstelle aufgrund des NQR-Gesetzes von 2016 diese Zuordnungen vor. Diese ist als zentrale Verwaltungs-, Koordinations- und Informationsstelle im OeAD angesiedelt. Allgemeine Informationen zu den nationalen NQR-Entwicklungen sowie Qualifikationen, die bereits einem Niveau zugeordnet sind, finden Sie auf www.qualifikationsregister.at.

Bildungsprogramm Erasmus+

Wir bilden Europa: Auslandsaufenthalte und grenzüberschreitende Projekte

Erasmus+ Bildung fördert Auslandsaufenthalte und Projekte für Schulen und Hochschulen, in der beruflichen Aus- und Weiterbildung sowie in der Erwachsenenbildung. Das EU-Programm gibt jährlich mehr als 13.000 Personen in Österreich die Möglichkeit zu einem bildungsbezogenen Aufenthalt in Europa. Österreich beteiligt sich an über 400 grenzüberschreitenden Projekten pro Jahr. Erasmus+ unterstützt die Kernziele der Europäischen Union, unter anderem „Europa 2020“, die Strategie der EU für Wachstum und Beschäftigung.

Wen Erasmus+ Bildung fördert

Beteiligen können sich alle im Bildungsbereich tätigen Akteure: Schülerinnen und Schüler, Lehrlinge, Studierende, Graduierte, Lehrkräfte und Personal, Schulen, Hochschulen, Einrichtungen der beruflichen Aus- und Weiterbildung und der Erwachsenenbildung, Unternehmen, Sozialpartner, Behörden, Personalabteilungen, Bibliotheken und viele mehr. Die Möglichkeiten inkludieren Berufspraktika, Studieren im Ausland sowie europaweite Fortbildungs- und Lehraufenthalte. Gefördert werden außerdem Projektpartnerschaften zwischen Institutionen.

Zwischen 2014 und 2020 stehen für den Bildungsbereich europaweit 13,035 Mrd. Euro zur Verfügung. 2016 erhielt Österreich 27,4 Mio. Euro an EU-Fördergeldern und gehört zu den wenigen Ländern in Europa, die alle Fördermittel zu 100 Prozent ausschöpfen.

Mehr erfahren zu Erasmus+ Bildung

Die Nationalagentur Erasmus+ Bildung ist Teil des OeAD und wickelt den Bildungsbereich des Programms in Österreich ab. Detaillierte Informationen zu sämtlichen Angeboten von Erasmus+ Bildung.

Bologna

Den Bologna-Prozess mit Leben füllen – die Bologna-Servicestelle im OeAD berät und unterstützt

Mittlerweile arbeiten 48 Länder in Europa daran, ihr Anerkennungswesen so anzugleichen, dass z. B. Studierende ohne Zeitverlust einen Auslandsaufenthalt absolvieren. Basis ist die Bereitschaft aller Hochschulen, voneinander zu lernen, sich gegenseitig zu vertrauen und die kulturelle Vielfalt der Bildungssysteme zu berücksichtigen. Ziel ist ein europaweiter bildungspolitischer Gleichklang im Sinne eines Orchesters, das aus vielen Instrumenten besteht.

Diesen Beitrag leistet die österreichische Bologna-Servicestelle im OeAD:

  • Sie begleitet gemeinsam mit der Bologna-Kontaktstelle des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) die Weiterentwicklung des Bologna-Prozesses im In- und Ausland.
  • Sie nimmt von österreichischen Hochschulen und der Studierendenvertretung (ÖH) Anliegen und Verbesserungsvorschläge zum Bologna-Prozess entgegen und leitet diese zur Bearbeitung z. B. an die national nominierten Expert/innen für den europäischen Hochschulraum, an die ministeriellen Fachabteilungen oder an akademische Anerkennungsstelle (ENIC NARIC Austria) weiter.
  • Sie vermittelt über die an den Hochschulen nominierten österreichischen Bologna-Koordinator/innen über Newsletter Beispiele guter Praxis weiter, die rasch umgesetzt werden können. Beispiele: Anerkennungsfragen (Wie funktioniert ECTS?) oder Tipps zum Abbau von Mobilitätshindernissen beim Studium.
  • Die Bologna-Servicestelle bietet über Trainings, Veranstaltungen und Social Media eine Diskussionsplattform für einen Dialog zwischen den Hochschulen und jenen Interessensvertretungen, die national mit dem Bologna-Prozess befasst sind. Ergebnisse fließen in nationale Empfehlungen oder in die Gesetzgebung ein.

Entwicklungsforschung

Wissen und Entwicklung

"Entwicklung" wird als ganzheitliches Konzept verstanden, das die Lebensqualität der Menschen insbesondere in Less- und Least Developed Countries innerhalb ihrer eigenen kulturellen Rahmenbedingungen zu verbessern sucht. Die "Grenzen des Wachstums" verdeutlichen, dass sich die Lösung globaler ökologischer Probleme ohne globalen sozialen Interessensausgleich – insbesondere durch Reduktion der absoluten Armut – nicht denken lässt. Dieser Entwicklungsdiskurs problematisiert die Frage nach dem Verhältnis zwischen industrialisierten und ärmsten Ländern ebenso, wie jene nach "wünschenswerten" Wissensbeständen. Internationalisierung der Wissenschaften im Kontext entwicklungsrelevanter transnationaler Fragestellungen bedeutet auch die vorurteilsfreie Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Wissensmodellen.

Entwicklungsforschung ist ein inter- und transdisziplinärer Wissenschaftsbereich. Auf Basis empirischer Studien werden entwicklungsrelevante Analysen und Problemlösungen für infrastrukturschwache und armutsbedrohte Länder, Gesellschaften und Regionen erarbeitet. Der thematische Rahmen und die entwicklungspolitischen Zielsetzungen der Entwicklungsforschung sind durch die nachhaltigen Entwicklungziele der Vereinten Nationen (UN-Sustainable-Development-Goals, SDGs) definiert. Forschungen in Kooperation zwischen österreichischen Hochschulen, wissenschaftlichen Einrichtungen und Partnerinstitutionen in Less- und Least Developed Countries werden gefördert und begleitet, die Ergebnisse der wissenschaftlichen Gemeinschaft und der interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Die Kommission für Entwicklungsforschung (KEF) hat bislang 100 Projekte in 39 afrikanischen, asiatischen und lateinamerikanischen Ländern realisiert, wobei die inhaltlichen Schwerpunkte auf Umwelt, Land- und Forstwirtschaft, Gesundheit, Wasser und sozialwissenschaftlichen Fragen liegen. Das Austrian Partnership Programme in Higher Education and Research for Development (APPEAR), das von der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) finanziert wird, hat seit dem Start Ende 2009 36 akademische Partnerschaften zwischen österreichischen Hochschulen und Universitäten und wissenschaftlichen Institutionen in den Schwerpunktländern und -regionen der (OEZA) realisiert und insgesamt 153 Studierende in Master- und PhD-Programmen betreut.

Die Abteilung Bildung und Forschung für internationale Entwicklungszusammenarbeit verfasst und ermöglicht Publikationen, produziert Radiosendungen, organisiert Veranstaltungen (wie etwa entwicklungspolitische Filmtage, öffentliche Informations- und Diskussionsveranstaltungen) und vernetzt sich national wie international mit thematisch relevanten Initiativen und Institutionen. Ziel der Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit ist es, zur Weiterentwicklung einer Kultur der Zusammenarbeit zwischen Österreich und den Partnerländern beizutragen, die auf den jeweiligen Stärken der Partner aufbaut und der Prämisse „auf Augenhöhe“ gerecht wird.

Fremdenrecht

Hilfe bei Fragen zu Einreise, Aufenthalt und Beschäftigung

Die OeAD-GmbH berät internationale Studierende, Lehrende und Forscher/innen bei allen Rechtsfragen rund um ihre Einreise und ihren Aufenthalt in Österreich. Auch österreichische Hochschulen und Forschungseinrichtungen können sich mit ihren Anliegen zu dieser Thematik an uns wenden.

Allgemeine Informationen und Leitfäden zu Einreise und Beschäftigung finden Sie auf unserer Website. Zugeschnitten sind diese Dokumente auf:

  • Studierende
  • Lehrende
  • Forscher/innen
  • Familienangehörige dieser Personengruppen
  • aufnehmende Hochschulen und Forschungseinrichtungen

Zusätzlich bieten wir auch Informationsveranstaltungen sowie bei Bedarf individuelle Beratung in Einzelfällen an.

So können Sie uns erreichen

Richten Sie Ihre Fragen bitte an recht@oead.at. Bitte führen Sie in Ihrer Anfrage unbedingt Ihre Staatsangehörigkeit, den Aufenthaltszweck und die geplante Aufenthaltsdauer in Österreich an.

Wir wollen die Bedingungen für Einreise und Beschäftigung verbessern

In enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Ministerien und Behörden arbeiten wir daran, die Rahmenbedingungen für ein Studium oder einen Forschungsaufenthalt in Österreich zu verbessern. Unsere Erfahrung und die Fragen, die täglich an uns herangetragen werden, bilden die Grundlage für eine ständige Weiterentwicklung.

Unser Angebot richtet sich ausschließlich an Studierende, Lehrende und Forscher/innen

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir ausschließlich zu Einreise- und Beschäftigungsbedingungen im Rahmen eines Studiums oder einer Lehr- oder Forschungstätigkeit in Österreich beraten.

Bitte beachten Sie auch, dass wir bei österreichischen Behörden im In- und Ausland nicht nachfragen oder intervenieren können.

Hochschulmarketing

Die internationale Präsentation des Hochschulstandortes Österreichs gehört zu den Kernaufgaben des OeAD. Wir informieren zu Studienangeboten und -standorten in Österreich und vertreten alle österreichischen Hochschulen (Universitäten, Fachhochschulen, Pädagogische Hochschulen) auf internationalen Bildungsmessen. Ziel ist es, Attraktivität und internationale Präsenz des österreichischen Hochschul- und Wissenschaftsstandortes zu unterstreichen und zu steigern.

Wir unterstützen die Hochschulen bei ihren internationalen Aktivitäten, wir bewerben international relevante Studienangebote wie englischsprachige Programme und wir informieren mit unseren Broschüren, Websites und Datenbanken über den Studienstandort Österreich.

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Public Science

Wie der OeAD die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Schule und Gesellschaft fördert

Die Abteilung Public Science fördert, unterstützt und koordiniert Projekte, bei denen Schulen und/oder interessierte Bürger/innen mit Forscher/innen zusammenarbeiten. So bezieht beispielsweise das Forschungsteam der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) Schüler/innen aus landwirtschaftlichen Schulen in ihr Forschungsprojekt „NaturVerrückt“ ein. Die Jugendlichen fotografieren Pflanzen und erheben Daten, die sie mit einer speziellen App an das Forschungsteam senden. Von dieser Zusammenarbeit profitieren beide Seiten: Die Begeisterung von Kindern und Jugendlichen für Forschung wird geweckt und Wissenschafler/innen gewinnen innovative Erkenntnisse. Bereits 260 (2016) solcher Projekte wurden im Rahmen des vom BMWFW finanzierten Forschungsprogramms Sparkling Science mit über 29,4 Mio. Euro (2016) gefördert.

Aber auch abseits von Sparkling Science gibt es viele Projekte und Initiativen, die Schulen und allen interessierten Bürger/innen die Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen ermöglichen und so ein tiefergehendes Verständnis von Forschung und Wissenschaft vermitteln.

Die Programme und Initiativen der Abteilung Public Science im Überblick

  • Sparkling Science fördert Forschungsprojekte, bei denen Wissenschaftler/innen Seite an Seite mit Schüler/innen forschen.
  • Bereits geförderte Sparkling Science-Projekte können bei Top Citizen Science Erweiterungsprojekte einreichen, bei denen gemeinsam mit Bürger/innen exzellente Forschung betrieben wird.
  • Der Forschungswettbewerb Citizen Science Award lädt Bürger/innen, Vereine, Schulklassen etc. ein, an ausgewählten Forschungsprojekten mitzuarbeiten und ihre Beobachtungen, Fotos und Bewertungen den Forschungsteams zuzusenden.
  • Forscher/innen besuchen als Young Science-Botschafter/innen Schulen und erzählen von ihrem Arbeitsalltag.
  • Auf der Young Science-Themenplattform finden Schüler/innen Themenanregungen aus der Wissenschaft für ihre schulische Abschlussarbeit.
  • Das Young Science-Zentrum bietet aktuelle Informationen rund um die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Schule.
  • Das Zentrum für Citizen Science informiert und vernetzt Forscher/innen und interessierten Bürger/innen, die sich für eine Zusammenarbeit interessieren.

OeAD-GmbH


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