Unsere Services

im Kreis stehende Füße in Schuhen © Marvin Siefke/Pixelio

Der OeAD ist die zentrale Servicestelle für europäische und internationale Mobilitäts- und Kooperationsprogramme in Bildung, Wissenschaft und Forschung.

Sie finden hier einen Überblick über alle Services, die wir für Akteure im Bildungsbereich anbieten: von Schüler/innen und Lehrlingen über Studierende und Forscher/innen bis hin zu Partnern an österreichischen und internationalen Hochschulen.

Wir beraten Sie auch gerne persönlich. Wenn Sie Fragen zu den einzelnen Programmen haben, wenden Sie sich direkt an unsere Expert/innen in den Fachabteilungen. Für alle weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an info@oead.at.

Schule

Der OeAD fördert Schüler/innen, Lehrkräfte und das Schulwesen

Eine ganze Reihe von Programmen und Initiativen des OeAD richten ihren Fokus auf Schule und Kindergarten.

Erasmus+, das Bildungsprogramm der Europäischen Kommission, fördert europaweit

  • Fortbildungen von Elementarpädagoginnen und -pädagogen sowie Lehrpersonen weiterlesen
  • die transnationale Zusammenarbeit von Akteuren im Schulbereich (Schulen, Behörden, NGOs, Unternehmen, Universitäten und pädagogischen Hochschulen etc.), um voneinander zu lernen oder Neues zu wagen weiterlesen
  • Partnerschaften von Schulen/Kindergärten aus verschiedenen Ländern weiterlesen
  • Lernaufenthalte von Jugendlichen an Partnerschulen im Ausland weiterlesen
  • die Vernetzung von Pädagoginnen und Pädagogen sowie die Kooperation von Schulen im virtuellen Raum über www.etwinning.net

Mit Young Science fördert der OeAD die schulische und außerschulische Wissenschaftsvermittlung durch:

  • den Forschungswettbewerb "Citizen Science Award ", bei dem Schulklassen und Einzelpersonen jedes Jahr von 1. April bis Schuljahresende an ausgewählten Citizen-Science-Projekten mitforschen und Preise gewinnen können.
  • virtuelle und reale Schulbesuche von Forscher/innen
  • die Initiative "Schülerinnen und Schüler an die Hochschulen", die es Jugendlichen ermöglicht, bereits während ihrer Schulzeit an ausgewählten Hochschulen zu studieren.
  • die Young-Science-Themenplattform mit knapp 5.000 Themenanregungen aus der Wissenschaft für VWA (AHS) und Diplomarbeiten (BHS)
  • den Young Science Inspiration Award, im Rahmen dessen VWAs und Diplomarbeiten, die Forschende für ihre eigene Arbeit inspiriert haben, ausgezeichnet werden.
  • die Vergabe des Young-Science-Gütesiegels für Forschungspartnerschulen
  • Kontaktdaten zu Ansprechpersonen an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, die für Kooperationen mit Schulen zuständig sind.
  • die Betreuung der Ausschreibung „Kinder- und Jugenduniversitäten“.

Alle Aktivitäten werden vom BMBWF finanziert .

Digitales Lernen

Die Initiative Digitales Lernen ist Teil des 8-Punkte-Plans der österreichischen Bundesregierung für den digitalen Unterricht und hat es sich zum Ziel gesetzt, ab dem Schuljahr 2021/22 die 5. und einmalig auch die 6. Schulstufen mit digitalen Endgeräten auszustatten. Zweck der Initiative ist es, die pädagogischen und technischen Voraussetzungen für einen IT-gestützten Unterricht zu schaffen und Schülerinnen und Schülern zu gleichen Rahmenbedingungen den Zugang zu digitaler Bildung zu ermöglichen.

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Hochschule

Der OeAD fördert die österreichischen Hochschulen

Für österreichische Hochschulen gibt es eine Reihe an internationalen Kooperationsmöglichkeiten mit den übergeordneten Zielen, innovative Lehr- und Lernangebote für Studierende zu schaffen und das Hochschulsystem zu modernisieren. Diese reichen von Partnerschaften innerhalb des europäischen Raums (Kooperationspartnerschaften, Allianzen für Innovation und CEEPUS) über Wissenstransfer und Kooperationen mit Partnerhochschulen aus Drittstaaten (Capacity Building in Higher Education, Erasmus Mundus) bis hin zur Verbreitung des Wissens über Integrationsfragen der Europäischen Union (Jean-Monnet-Aktionen). Um die Internationalisierungsstrategie der eigenen Hochschule zu stärken und die Qualität der Lehre zu erhöhen, können Hochschullehrende für Lehraufenthalte oder Fortbildungen in Partnereinrichtungen im Ausland finanzielle Unterstützung erhalten. Auch Fortbildungen von Mitarbeiter/innen der International Offices und anderer Verwaltungsabteilungen an Hochschulen können dabei unterstützt werden.

Studierende

Der OeAD fördert Studierende bei Auslandsaufenthalten im Rahmen ihres Studiums

Bewerben können sich einerseits Studierende aus Österreich für einen Aufenthalt im Ausland (Outgoing) und andererseits Studierende aus dem Ausland für Aufenthalte in Österreich (Incoming). Es handelt sich hierbei um Austausch- oder Gastaufenthalte von ein bis zwölf Monaten.

Die Förderungen umfassen verschiedenste Fachbereiche, wobei manche Stipendien fachspezifisch und andere breit gefächert sind. Dauer, Altersgrenzen, Bewerbungsabläufe und Fördersummen sind je nach Förderung unterschiedlich. Je nach Art der Förderung können Studien- oder Praktikumsaufenthalte gefördert werden.

Genaue Informationen sind auf den Seiten der OeAD-Abteilungen, jeweils mit unterschiedlichen Schwerpunkten, verfügbar:

  • Erasmus+ für Studierende und frisch Graduierte: Das EU-Förderprogramm Erasmus+ bietet Studierenden und Graduierten zwei Möglichkeiten, im Ausland Erfahrungen zu sammeln: Studienaufenthalte und Praktika. weiterlesen
  • Programme des OeAD fördern aus nationalen und Drittmitteln Incoming - (weiterlesen) und Outgoing -Mobilität (weiterlesen)
  • APPEAR-Stipendien aus Mitteln der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit ermöglichen Studierenden aus APPEAR-Partnerländern, ihr Master- oder Doktoratsstudium in Österreich zu absolvieren weiterlesen

Folgende Webseiten bieten Studierenden und Studieninteressierten Informationen:

  • www.grants.at: Informationen zu in Österreich verfügbaren Förderungen und Stipendien
  • www.studyinaustria.at: Informationen über Hochschulen und das Alltagsleben in Österreich auf Deutsch und Englisch
  • www.studienwahl.at: Übersicht aller Studienprogramme an österreichischen Hochschulen auf Deutsch und Englisch

Forscher/innen

So unterstützt der OeAD Forscher/innen, Lehrende und deren Institutionen

Der OeAD vergibt eine Reihe von Stipendien und Förderungen für Mobilität in der Forschung. Daneben informiert und berät er mithilfe der Datenbank für Stipendien und Forschungsförderung www.grants.at über Fördermöglichkeiten in Österreich und weltweit sowie über Einreise- und Aufenthaltsbedingungen in Österreich. Die OeAD-Wohnraumverwaltung stellt OeAD-Stipendiat/innen und Gastwissenschaftler/innen Unterkünfte in vielen österreichischen Hochschulstädten zur Verfügung.

Aufgabe der OeAD-Regionalbüros ist die Integration von Gastforscher/innen durch Vernetzungs- und Kulturveranstaltungen. Auch unterstützen sie Stipendiat/innen bei vielen Alltagsfragen. Mittels Social Media, Newsletter und Veranstaltungen wird der Kontakt zu den OeAD-Alumni aufrechterhalten.

Plattform Euraxess unterstützt Forscher/innen und Doktorand/innen in ganz Europa

Der OeAD ist Partner in der EU-Initiative Euraxess, dem europaweiten Netzwerk, das Mobilität und Karriere von Forscher/innen unterstützt. Auf https://euraxess.ec.europa.eu/ wurden im Jahr 2020 mehr als 80.000 Jobs und Fellowships in der Forschung gepostet.

Auf www.euraxess.at finden Forscher/innen und deren Familien Information und Beratung zu Einreisebedingungen und Aufenthalt, Steuern, Sozialversicherung, Unterkunft und Alltagsangelegenheiten wie Sprachkurse, Familie sowie Gesundheitsvorsorge in Österreich.

Förderprogramme Sparkling Science 2.0

Im Rahmen des Forschungsprogrammes Sparkling Science wurden von 2007 bis 2019 299 Forschungsprojekte gefördert, bei denen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern forschten. Das Nachfolgeprogramm „Sparkling Science 2.0“ startet voraussichtlich Mitte 2021 mit der 1. Ausschreibung.

Förderung von Wissenschaft und Forschung für internationale Entwicklungszusammenarbeit

Hochschulpartnerschaften (APPEAR) mit wissenschaftlichen Einrichtungen in 11 Schwerpunktländern und -regionen der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) verbessern die Lern-, Lehr- und Forschungsbedingungen in infrastrukturschwachen Ländern und schaffen neue Zugänge zur internationalen wissenschaftlichen Gemeinschaft.

Flüchtlinge

oead4refugees: Hochschulbildung für Flüchtlinge

Die OeAD-GmbH bietet mit oead4refugees einen Überblick für Flüchtlinge, die sich in Österreich aufhalten und hier studieren wollen oder einen Abschluss anerkennen lassen möchten. Wir möchten damit Menschen, die ein Asylverfahren durchlaufen oder bereits abgeschlossen haben, frühzeitig dabei unterstützen, Bildungschancen zu erkennen und wahrzunehmen.

Wir informieren über:

  • Hochschulbildung für Asylberechtigte und subsidiär Schutzberechtigte weiterlesen
  • Hochschulbildung für Asylwerber/innen und Geduldete weiterlesen
  • Allgemeine Informationen zur Hochschullandschaft in Österreich, über finanzielle Unterstützung und Wohnmöglichkeiten für Studierende weiterlesen

Auf unserer Facebook-Seite finden sich Hinweise auf aktuelle Veranstaltungen, Kursangebote und Neuigkeiten. Kontakte und Anlaufstellen finden Sie in unserer Linksammlung.

Berufsbildung

So fördert der OeAD die berufliche Aus- und Weiterbildung in Österreich

Personen in beruflicher Erstausbildung: Das EU-Programm Erasmus+ fördert Schüler/innen an berufsbildenden Schulen, Lehrlinge und Lernende in der beruflichen Weiterbildung, die praktische Erfahrungen an einer geeigneten Einrichtung im Ausland sammeln möchten oder an Berufswettbewerben teilnehmen.  weiterlesen

Absolventinnen und Absolventen bzw. ausgebildete Lehrlinge können ebenfalls am Programm teilnehmen, sofern sie innerhalb eines Jahres nach Schul- bzw. Lehrabschluss ihr Auslandspraktikum beenden. weiterlesen

Lehr- und Fachkräften in der beruflichen Bildung, darunter Lehrkräfte an berufsbildenden Schulen und Ausbildner/innen bis hin zu Berufsberater/innen und Personalmanager/innen in Unternehmen, stehen geförderte Auslandsaufenthalte zur beruflichen Weiterbildung in Form von Lehraufträgen, Hospitationen oder Kursen offen. weiterlesen

Einrichtungen in der Berufsbildungslandschaft Berufsbildungslandschaft können grenzüberschreitende Kooperationsprojekte einreichen. Dabei tauschen sie Know-how und gute Praxis aus oder entwickeln innovative Lehr- und Lernmethoden. Förderfähig sind neben Bildungseinrichtungen auch Unternehmen, Sozialpartner, Behörden, Forschungseinrichtungen etc. weiterlesen

Qualitätsentwicklung in der Berufsbildung: In der OeAD-GmbH ist die Österreichische Referenzstelle für Qualität in der Berufsbildung angesiedelt (www.arqa-vet.at).

ARQA-VET hat drei zentrale Aufgaben:

  • Als Knotenpunkt im EU-Netzwerk EQAVET sind wir Bindeglied und Kommunikationsschnittstelle in die Europäische Union und fördern damit die Qualität in der Berufsbildung auf europäischer Ebene.
  • Als nationales Expertise-Zentrum informieren und vernetzen wir die österreichischen Stakeholder, beispielsweise mit der jährlich stattfindenden Qualitätsnetzwerk-Konferenz.
  • Als Service- und Support-Anbieter unterstützen wir die Sektion Berufs- und Erwachsenenbildung des Bundesministerium für Bildung bei der Umsetzung und ständigen Weiterentwicklung der Qualitätsinitiative Berufsbildung (QIBB).

Erwachsenenbildung

Wie der OeAD die Erwachsenenbildung fördert

Erasmus+ Erwachsenenbildung bietet Fördermöglichkeiten für alle öffentlichen und privaten Einrichtungen, die in der Erwachsenenbildung tätig sind. Projektanträge können von Institutionen (nicht von Einzelpersonen) bei der Nationalagentur Erasmus+ Bildung eingereicht werden.

Je nach Inhalt und Zielgruppe werden zwei Arten von Erasmus+ Erwachsenenbildungsprojekten gefördert:

  • Bildungspersonal in der Erwachsenenbildung kann strukturierte Fortbildungsmaßnahmen, Job Shadowings, Hospitationen oder Lehraufträge im europäischen Ausland absolvieren und so seine Kompetenzen stärken. weiterlesen
  • Grenzüberschreitende Kooperationsprojekte, sogenannte strategische Partnerschaften, werden zwischen mindestens drei Institutionen durchgeführt. Dabei tauscht man entweder Know-how und Erfahrungen aus oder entwickelt innovative Lehr- und Lernmethoden. weiterlesen

Qualität und Vergleichbarkeit

Qualität und Vergleichbarkeit im europäischen Bildungsraum

Da sich Bildungswege und Qualifikationen in Europa unterscheiden, wollte die Europäische Kommission Verständlichkeit und Transparenz zwischen den verschiedenen Bildungssystemen schaffen. Zu diesem Zweck hat Österreich, wie auch andere europäische Länder, einen Nationalen Qualifikationsrahmen (NQR) entwickelt. Ziel des NQR ist es, Qualifikationen aus der Berufsbildung, Allgemeinbildung, Hochschulbildung und aus der Aus- und Weiterbildung aufgrund der erreichten Lernergebnisse einem Niveau zuzuordnen. Somit werden zukünftig österreichische Qualifikationen mit Qualifikationen aus dem europäischen Ausland vergleichbar sein.

In Österreich nimmt die Nationale Koordinierungsstelle aufgrund des NQR-Gesetzes von 2016 diese Zuordnungen vor. Sie ist als zentrale Verwaltungs-, Koordinations- und Informationsstelle im OeAD angesiedelt. Allgemeine Informationen zu den nationalen NQR-Entwicklungen sowie Qualifikationen, die bereits einem Niveau zugeordnet sind, finden Sie auf www.qualifikationsregister.at.

Bologna-Servicestelle

Durch Beratung und Information gestalten wir gemeinsam den Europäischen Hochschulraum

Mittlerweile arbeiten 49 Länder im Europäischen Hochschulraum daran, ihre Hochschulsysteme und deren Rahmenbedingungen so anzugleichen, dass z. B. die Vielfalt der Studierenden jene der Gesellschaft widerspiegelt. Auch sollen Studierende mittels einer innovativen Lehre und Forschung bestmöglich auf die sich laufenden Änderungen in Beruf und Gesellschaft vorbereitet werden. Hinzu kommen Parameter wie akademische Freiheit, qualitätsvolle Mobilität, transparente Anwendung von ECTS, das Anrechnungs- und Anerkennungswesen bei Auslandsaufenthalten, mit ECTS unterlegten Praktika oder zwischen den Studienzyklen (Bachelor, Master, PhD). Die Anwendung von digitalen Lehr- und Lernformaten, eine qualitätsvolle Kooperation zwischen den Hochschulen und die Einbindung der SDGs (Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung) auch an Hochschulen rücken im Diskurs immer weiter nach vorne.

Diesen Beitrag leistet die österreichische Bologna-Servicestelle im OeAD:

  • Sie begleitet gemeinsam mit der Bologna-Kontaktstelle des Bundesministerium für Bildung, Wissenschaftund Forschung (BMBWF) die Weiterentwicklung des Bologna-Prozesses im In- und Ausland. Ein Großteil der Formate und Angebote (Veranstaltungen, Publikationen, internationale peer-learning-Aktivitäten) erfolgt im Rahmen von Erasmus+ KA3 Policy Support Projekten.
  • Sie trägt über eine nationale online-Plattform zur Umsetzung der Hochschulmobilitäts- und Internationalisierungsstrategie 2020-2030 (HMIS 2030) bei
  • Sie trägt an die 80 österreichischen Bologna-Koordinatorinnen und Koordinatoren Beispiele guter Praxis weiter, die rasch umgesetzt werden können. Beispiele: Anerkennungsfragen (Wie funktioniert ECTS?), aktuelle Studien, Erkenntnisse oder Tipps zum Abbau von Mobilitätshindernissen beim Studium.
  • Sie nimmt von österreichischen Hochschulen und der Studierendenvertretung (ÖH) Anliegen und Verbesserungsvorschläge zum Bologna-Prozess entgegen und leitet diese zur Bearbeitung z. B. an die national nominierten Expert/innen für den europäischen Hochschulraum, an die ministeriellen Fachabteilungen oder an akademische Anerkennungsstelle (ENIC NARIC Austria) weiter.
  • Sie bietet über Trainings, Veranstaltungen, Vor-Ort-Beratungsbesuche einen Dialog zwischen den Hochschulen und jenen Interessensvertretungen, die national mit dem Bologna-Prozess befasst sind. Ergebnisse fließen in nationale Empfehlungen oder in die Gesetzgebung ein.
  • Sie nimmt von einer interessierten Öffentlichkeit Anliegen und Verbesserungsvorschläge zur Umsetzung des Bologna-Prozesses entgegen.

Entwicklungsforschung

Wissen und Entwicklung

"Entwicklung" wird als ganzheitliches Konzept verstanden, das die Lebensqualität der Menschen insbesondere in Less- und Least Developed Countries innerhalb ihrer eigenen kulturellen Rahmenbedingungen zu verbessern sucht. Die "Grenzen des Wachstums" verdeutlichen, dass sich die Lösung globaler ökologischer Probleme ohne globalen sozialen Interessensausgleich – insbesondere durch Reduktion der absoluten Armut – nicht denken lässt. Dieser Entwicklungsdiskurs problematisiert die Frage nach dem Verhältnis zwischen industrialisierten und ärmsten Ländern ebenso, wie jene nach "wünschenswerten" Wissensbeständen. Internationalisierung der Wissenschaften im Kontext entwicklungsrelevanter transnationaler Fragestellungen bedeutet auch die vorurteilsfreie Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Wissensmodellen.

Entwicklungsforschung ist ein inter- und transdisziplinärer Wissenschaftsbereich. Auf Basis empirischer Studien werden entwicklungsrelevante Analysen und Problemlösungen für infrastrukturschwache und armutsbedrohte Länder, Gesellschaften und Regionen erarbeitet. Der thematische Rahmen und die entwicklungspolitischen Zielsetzungen der Entwicklungsforschung sind durch die nachhaltigen Entwicklungziele der Vereinten Nationen (UN-Sustainable-Development-Goals, SDGs) definiert. Forschungen in Kooperation zwischen österreichischen Hochschulen, wissenschaftlichen Einrichtungen und Universitäten in Less- und Least Developed Countries werden gefördert und begleitet, die Ergebnisse der wissenschaftlichen Gemeinschaft und der interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Das Austrian Partnership Programme in Higher Education and Research for Development (APPEAR), das von der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) finanziert wird, hat seit dem Start Ende 2009 45 akademische Partnerschaften zwischen österreichischen Hochschulen und Universitäten und wissenschaftlichen Institutionen in den Schwerpunktländern und -regionen der (OEZA) realisiert und insgesamt 153 Studierende in Master- und PhD-Programmen betreut.

Das Austrian-African Research Network – Africa UniNet – wurde mit der ersten General Versammlung im Januar 2020 gegründet und umfasst derzeit 56 Universitäten und wissenschaftliche Einrichtungen, davon 19 aus Österreich und 37 aus insgesamt 12 afrikanischen Ländern. Das Netzwerk setzt sich zum Ziel, dauerhafte Kooperationen zwischen afrikanischen und österreichischen Wissenschaftsinstitutionen zu ermöglichen und relevante Forschungsinitiativen im Rahmen der SDGs zu fördern. Nach dem ersten Call sind derzeit 18 afrikanische und 10 österreichische Hochschule bzw. wissenschaftliche Einrichtungen an 20 Forschungsprojekten in 11 afrikanischen Ländern beteiligt.

APPEAR und Africa-UniNet werden vom Bereich Wissenschaft und Forschung für Entwicklungszusammenarbeit betreut. Zudem stellt dieser Bereich eine Plattform für entwicklungsrelevantes Forschen dar. Es werden Publikationen ermöglicht, zweimal monatlich Radiosendungen in Kooperation mit ORF Ö1 Campus produziert, Veranstaltungen organisiert - wie etwa entwicklungspolitische Filmtage oder öffentliche Informations- und Diskussionsveranstaltungen. Ziel der nationalen und internationalen Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit ist es, zur Weiterentwicklung einer Kultur der Zusammenarbeit zwischen Österreich und den jeweiligen Partnerländern beizutragen, die auf den jeweiligen Stärken der Partner aufbaut und der Prämisse „auf Augenhöhe“ gerecht wird.

Das vom BMBWF finanzierte Programm Kooperation Entwicklungsforschung ist ein Förderprogramm zur Unterstützung von Entwicklungsforschungsprojekten. Ziel ist es, anwendungsorientierte Kooperationsprojekte österreichischer Hochschul- und Forschungseinrichtungen mit Einrichtungen in Ländern des Globalen Südens zu unterstützen, um damit zur Analyse und Lösung lokaler Herausforderungen sowie zur Erreichung der Sustainable Development Goals (SDGs) beizutragen. Gefördert werden Mobilitäts- und Sachkosten von Forschenden an österreichischen und internationalen Partnerhochschulen und Forschungseinrichtungen im Rahmen von ein bis dreijährigen Forschungsprojekten. Nähere Informationen und den Link zur aktuellen Ausschreibung finden Sie hier.

Fremdenrecht

Hilfe bei Fragen zu Einreise, Aufenthalt und Beschäftigung

Die OeAD-GmbH berät internationale Studierende, Lehrende an Hochschulen und Forscher/innen bei allen Fragen zu den Einreise- und ihren Aufenthaltsbedingungen für Österreich. Auch österreichische Hochschulen und Forschungseinrichtungen können sich mit ihren Anliegen zu dieser Thematik an uns wenden.

Allgemeine Informationen und Leitfäden zu Einreise und Beschäftigung finden Sie auf unserer Website. Zugeschnitten sind diese Dokumente auf:

  • Studierende
  • Lehrende an Hochschulen
  • Forscher/innen an Hochschulen und Forschungseinrichtungen
  • Familienangehörige dieser Personengruppen
  • aufnehmende Hochschulen und Forschungseinrichtungen

Zusätzlich bieten wir auch Informationsveranstaltungen sowie bei Bedarf individuelle Beratung an.

So können Sie uns erreichen

Für Fragen verwenden Sie bitte unser Kontaktformular. Auf unserer Website finden Sie Informationen zu Aufenthaltstitel und Visa für Studierende, Lehrende und Forscher sowie deren Familienangehörigen.

Wir wollen die Bedingungen für Einreise und Beschäftigung verbessern

In enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Ministerien und Behörden arbeiten wir daran, die Rahmenbedingungen für ein Studium oder einen Forschungsaufenthalt in Österreich zu verbessern. Unsere Erfahrung und die Fragen, die täglich an uns herangetragen werden, bilden die Grundlage für eine ständige Weiterentwicklung.

Unser Angebot richtet sich ausschließlich an Studierende, Lehrende und Forscher/innen

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir ausschließlich zu Einreise- und Beschäftigungsbedingungen im Rahmen eines Studiums oder einer Lehr- oder Forschungstätigkeit in Österreich beraten.

Bitte beachten Sie auch, dass wir bei österreichischen Behörden im In- und Ausland nicht nachfragen oder intervenieren können.

Hochschulmarketing

Highlight Your Future. Study in Austria

Die internationale Präsentation des Hochschulstandortes Österreichs gehört zu den Kernaufgaben des OeAD. Wir informieren zu Studienangeboten und -standorten in Österreich und vertreten alle österreichischen Hochschulen (Universitäten, Fachhochschulen, Pädagogische Hochschulen) auf internationalen Bildungsmessen. Ziel ist es, Attraktivität und internationale Präsenz des österreichischen Hochschul- und Wissenschaftsstandortes zu unterstreichen und zu steigern.

Wir unterstützen die Hochschulen bei ihren internationalen Aktivitäten, wir bewerben international relevante Studienangebote wie englischsprachige Programme und wir informieren mit unseren Broschüren, Websites und Datenbanken über den Studienstandort Österreich.

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Public Science

Wie der OeAD die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Schule und Gesellschaft fördert

Um Kooperationen zwischen Wissenschaft, Schule und Gesellschaft zu initiieren und Vernetzungsaktivitäten zu verstärken, fördert der OeAD im Auftrag des BMBWF zahlreiche Initiativen und Projekte an der Schnittstelle von Bildung, Forschung und der Gesellschaft.

Schülerinnen und Schüler sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger erhalten vielfältige Möglichkeiten, sich an Wissenschaft zu beteiligen und Hochschulen sowie Forschungseinrichtungen kennenzulernen. Forschende unterstützt das OeAD-Zentrum für Citizen Science darüber hinaus mit seiner Expertise zu Citizen Science. Die Zusammenarbeit von Wissenschaft, Schule und Gesellschaft wird vom OeAD-Fachbereich „Public Science“ der Abteilung "Bildung und Gesellschaft“ koordiniert.

Die Programme, Initiativen und Aktivitäten des Bereichs Public Science im Überblick

Programme

  • Ab vorauss. Mitte 2021 startet das Forschungsprogramm „Sparkling Science 2.0.“, im Rahmen dessen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Seite an Seite mit Kindern, Jugendlichen und interessierten Bürgerinnen/Bürgern forschen werden.
  • Der OeAD betreut seit 2021 die vom BMBWF finanzierte Ausschreibung zur Förderung von Kinder- und Jugenduniversitäten. Kinder und Jugendliche erkunden dabei in Vorlesungen, Workshops, Exkursionen etc. die Welt der Wissenschaft und Forschung. Zusätzlich wird „Ferienbetreuung mit wissenschaftlichem Hintergrund“ gefördert.

Initiativen

  • Der jährlich stattfindende Forschungswettbewerb Citizen Science Award lädt Schulklassen und interessierte Einzelpersonen von 1. April bis Schuljahresende ein, an ausgewählten Projekten mitzuforschen und z.B. Pflanzen oder Tiere zu beobachten und melden. Die Engagiertesten werden mit Preisen ausgezeichnet.
  • Forscherinnen und Forscher besuchen als Young-Science-Botschafterinnen und -Botschafter virtuell und real Schulen und erzählen von ihrem Arbeitsalltag.
  • Schulen, die regelmäßig und eng mit wissenschaftlichen Einrichtungen zusammenarbeiten, können sich alle zwei Jahre für das Young-Science-Gütesiegel für Forschungspartnerschulen bewerben.
  • Auf der Young-Science-Themenplattform finden Schülerinnen und Schüler Themenanregungen aus der Wissenschaft für ihre schulische Abschlussarbeit.
  • Alle Maturantinnen/Maturanten, die die Themenplattform genutzt haben, sind jährlich bis 30. April eingeladen, ihre fertigen Arbeiten für den Young Science Inspiration Award einzureichen und Geldpreise zu gewinnen!
  • Die Initiative "Schülerinnen und Schüler an die Hochschulen" bietet die Möglichkeit, bereits während der Schulzeit Lehrveranstaltungen an österreichischen Hochschulen zu besuchen und Prüfungen abzulegen.

Aktivitäten

  • Das OeAD-Zentrum für Citizen Science fördert mit Vorträgen, Veranstaltungen, Arbeitsgemeinschaften uvm. den Know-how-Aufbau im Bereich Citizen Science und Responsible Science. Darüber hinaus vernetzt das OeAD-Zentrum interessierte Forscherinnen und Forscher, um den Erfahrungsaustausch zu ermöglichen.
  • Der OeAD informiert mit Young Science online und persönlich – etwa im Rahmen von Vorträgen – über schulische und außerschulische Möglichkeiten, mit Forschungseinrichtungen in Kontakt zu treten und zusammenzuarbeiten.