AAL_23_mit Kesang Wangchuk

#Alumni#Podcasts
Berge, Glück und Forschung – von einem Bhutanesen, der auszog, um ein glücklicher Forscher zu werden.

Kesang Wangchuk stammt aus einem Land, in dem erst 2003 die erste Universität gegründet wurde – die Royal University of Bhutan. Trotzdem ging Kesang schon 1993 nach Indien um dort seinen Bachelorabschluss zu machen. Ende der 1990er startete er seine Karriere als Research Officer im Ministry of Agriculture and Forests in Thimphu/Bhutan. Den Master absolvierte er in Australien und kam schließlich 2010 nach Wien, um an der Universität für Bodenkultur an seinem Doktor zu arbeiten, den er 2013 abschloss.

Bhutan verließ er immer nur auf Zeit, um sich fortzubilden und mit neuen Erkenntnissen und Ergebnissen in und für seine Forschung heimzukehren. Auf dieser Grundlage arbeitet er derzeit daran, an der Schnittstelle zwischen Forschung und Policy Making die Lebensbedingungen von Straßenarbeitern in Bhutan zu verbessern. Diese Arbeiter – meistens Hindus aus dem benachbarten Indien – leben an der Straße, verdienen kaum genug zum Leben und haben in den letzten Jahren begonnen, zusätzlich zu ihrer Arbeit Vieh zu halten, um ein Auskommen zu finden.

Neben diesem Forschungsprojekt erinnert sich Kesang Wangchuk in diesem Podcast an seine Zeit in Österreich, erzählt über das sogenannte Bruttonationalglück, das einzigartig in Bhutan ist, und gibt Tipps für neue Stipendiatinnen und Stipendiaten.

Dieser Podcast ist eine Aufzeichnung des Alumni Talks „Finding Happiness in Science and Research“ vom 21. März 2019.