ERC Starting Grant für neun Forscher/innen in Österreich

European Research Council (ERC)
Die neun Forscher/innen von österreichischen Einrichtungen erhalten die mit jeweils bis zu 1,5 Millionen Euro dotierte Förderung des Europäischen Forschungsrates (ERC).

Mit den neun Grants fließen gesamt bis zu 13,5 Millionen Euro an die Universität Wien (vier Grants), das IST Austria (zwei Grants), die Universität Graz, die Universität für Bodenkultur Wien und das Austrian Institute of Technology (AIT). Österreich liegt damit gemessen an der Anzahl eingeworbener Grants international im guten Mittelfeld. Berücksichtigt man auch Bevölkerungsgröße, BIP oder die Anzahl der Forschenden, liegt Österreich beim ERC (European Research Council) sogar im ersten Viertel des europäischen Wettbewerbs.

Der ERC Starting Grant unterstützt junge, exzellente Wissenschaftler/innen beim Aufbau ihres eigenen, unabhängigen Forschungsteams. Die mit jeweils bis zu 1,5 Millionen Euro (für fünf Jahre) dotierten Starting Grants 2018 gehen an folgende Forscher/innen in Österreich:

  • Dan Alistarh, Institute of Science and Technology Austria
  • Maria Filipa Baltazar de Lima de Sousa, Universität Wien
  • Nicla de Zorzi, Universität Wien
  • Mikhail Lemeshko, Institute of Science and Technology Austria
  • Gustav Oberdorfer, Universität Graz
  • Eva Oburger, Universität für Bodenkultur Wien
  • Jillian Petersen, Universität Wien
  • Bernhard Schrenk, Austrian Institute of Technology
  • Alice Vadrot, Universität Wien

Das Spitzenforschungsprogramm ERC wird innerhalb des EU-Programms für Forschung und Innovation "Horizon 2020" (2014 – 2020)  abgewickelt und unterstützt Forscher/innen in verschiedenen Karrierestufen bei ambitionierten Forschungsvorhaben. Aus österreichischer Sicht ist der ERC das stärkste Einzelprogramm in "Horizon 2020": Seit Beginn des Programms haben Forscherinnen und Forscher an österreichischen Einrichtungen rund 194 Millionen Euro eingeworben (Datenstand: 1. Juni 2018). Die nächste Einreichfrist für den ERC Starting Grant ist für Herbst 2018 geplant.

Der OeAD gratuliert den ausgezeichneten Forscher/innen und Forschern herzlich zu dieser Förderung!

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